DAÖ expandiert erstmals in anderes Bundesland

Inmitten der Corona-Krise freut sich die Allianz über Österreich über einen Neuzugang aus dem Burgenland.
Die "Allianz für Österreich" (DAÖ) mag mit ihrem Namen (der ohnehin bald in eine Variation von "Liste Strache" geändert werden dürfte) das gesamte Bundesgebiet ansprechen, war bisher aber eher ein Wiener Phänomen. Bis jetzt – denn ein Teil der FPÖ Oberpullendorf (Burgenland) tritt zum Strache-Vehikel über.

Parteichef Karl Baron präsentierte bei einer Pressekonferenz den Neuzugang Herbert Adelmann (41), bisher Chef der FPÖ in Oberpullendorf. Dieser ist mit einem großen Teil seines Teams nun Mitglied bei der DAÖ: "Meine Gruppe und ich sind mit der gesamten Entwicklung der FPÖ zutiefst unzufrieden und enttäuscht." Diese Unzufriedenheit herrsche nicht nur im Burgenland, sondern sei eine Grundstimmung, die sich durch die gesamte freiheitliche Bewegung ziehe.

"Unmenschlich"

"Wir haben das Vertrauen in die FPÖ von Norbert Hofer und Herbert Kickl verloren. Viele vermissen, was die diese Bewegung ausgemacht hat. Wer soll Vertrauen zu Hofer haben, der Strache kaltblütig abgeschossen hat?" Man sei "unmenschlich" über Heinz-Christian Strache hergefallen.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. DAÖ-Chef Baron fand auch ein paar Worte zur aktuellen Situation in Österreich. Er fürchtet, dass die Maßnahmen, die zum "Wirtschafts-Kollaps" geführt haben, überschießend waren. Außerdem werde bei der Ansteckungsprävention kein Unterschied zwischen Risikogruppen und anderen Menschen gemacht werde. "Die Menschen brauchen Perspektiven", so Baron. Außerdem dürften die Unternehmer durch die Umgehung des Epidemiegesetzes und der damit verbundenen Entschädigungen nicht zu "Bittstellern" gemacht werden.

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