Mehr als die Hälfte der rund 120 burgenländischen Landärzte geht bis 2025 in Pension. Landesrat Norbert Darabos betont, dass er keine Einschnitte bei der medizinischen Versorgung toleriert.
Der frühere Verteidigungsminister Norbert Darabos ist auch zurück in der Heimat ein Verteidiger – der medizinischen Absicherung. "Mehr als die Hälfte unserer Landärzte geht bald in Pension. Da mir eine bürgernahe Versorgung ein Herzensanliegen ist, bin ich intensiv damit beschäftigt, Lösungen zu finden", so Darabos.
Gegenüber "Heute" stellt er klar: "Die Medizin-Uni erzeugt mit den Zugangsbeschränkungen einen künstlichen Ärztemangel." Wie er gegensteuern will? "Mit Stipendien.
"Hätte SPÖ nicht Opposition empfohlen"
Im Gegenzug müssten sich Jung-Mediziner verpflichten, fünf Jahre lang im Burgenland zu ordinieren." Zudem sollen finanzielle Anreize geschaffen werden: "Etwa mit kostenlosen Gemeindewohnungen und Zuschüssen für Praxis und medizinische Geräte.
Auch die WorkLife-Balance ist entscheidend." Zu Türkis-Blau im Bund sagt Darabos: "Man muss wohl damit leben." Ob er seiner SPÖ die Opposition empfohlen hätte? "Nein, das hätte ich nicht. Ich bin sehr glücklich, im Burgenland zu sein." (red)