Darf man in der Badebucht nicht baden?

So soll die Badebucht in Linz aussehen.
So soll die Badebucht in Linz aussehen.Linz will eine Badebucht
Die geplante Linzer Badebucht beim Urfahrmarkt beschäftigt seit Wochen die Politik und die Öffentlichkeit. Immer wieder tauchen Probleme auf.

Es wäre eines der schönsten Projekte, die in Linz verwirklicht werden sollen. Am Urfahrmarktgelände soll eine grüne Insel entstehen, samt Badebucht. Doch die Umsetzung gestaltet sich schwierig. Vor allem die Bucht scheint schwer realisierbar zu sein. Denn an den Ufern der Donau sind auch Schiffsanlegestellen geplant.

"Derzeit wird aber intensiv von allen Beteiligten daran gearbeitet, die Probleme aus der Welt zu schaffen", sagt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) auf Nachfrage von "Heute".

Alles eine Frage der Haftung

Laut Informationen von "Heute" spießt es aber an mehreren Stellen. So ist noch unklar, was mit den Leitungen, die in dem Gebiet unterirdisch verlaufen, passieren soll und auch eine mögliche Verschmutzung des Erdreiches wurde noch nicht abgeklärt.

Kurzum: Im Rathaus ist die Rede davon, dass man in der Badebucht am Ende nicht baden wird dürfen. "Das liegt aber eher daran, dass die Frage der Haftung noch nicht geklärt ist und vorsichtige Menschen würden dann lieber das Baden gleich verbieten", sagt Luger. Sprich, es muss abgeklärt werden, wer im Falle eines Unfalls in der Bucht dafür haftet.

Er ist allerdings zuversichtlich, dass man am Ende alle Fragen positiv beantworten wird können. Aber: Ein Indiz, wo es hingehen soll, könnte die Aussendung der Stadt zum Pakt für Linz sein. In dem Investitionsprogramm ist die Badebucht keine Badebucht mehr, sondern wird als "Wasserbucht" bezeichnet...

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