Darum geht jeder zehnte Wiener nicht mehr wählen

Vor der Nationalratswahl am 29. September purzeln Rekorde. 230.000 Wahlkarten wurden in Wien angefordert und 115.000 haben bereits gewählt.
Gut eine Woche vor der Nationalsratswahl hat in etwa jeder zehnte wahlberechtige Wiener seine Stimme bereits per Briefwahlkarte abgegeben. Doch nicht nur das. In der Bundeshaupstadt Wien wurden 230.000 Wahlkarten ausgegeben, laut "ORF" ein neuer Rekord. Etwas mehr als 200.000 Wahlkarten waren es neun Tage vor der Wahl 2017.



Die Zahl soll sogar noch ansteigen, ebenso die Wahlbeteiligung per Briefwahl. Die Wahlkarte muss bis zum Wahlsonntag um 17 Uhr bei der Bezirkswahlbehörde ankommen, beantragen kann man sie noch schriftlich bis Mittwoch und mündlich am Amt bis Freitag. 1.157.467 Wiener sind wahlberechtigt, 115.000 davon gehen aber nicht mehr wählen, weil sie dies bereits per Wahlkarte taten.

Auch bereits eine Panne

Insgesamt könnte rund ein Viertel der wahlberechtigten Wiener ihre Stimme heuer per Wahlkarte abgeben. Die Standorte aller Wiener Wahllokale sowie die Standorte der barrierefrei zugänglichen Wiener Wahllokale sind im Internet unter www.wahlen.wien.at veröffentlicht. Auch in den übrigen Bundesländern dürften die Wahlkartenanträge die bisherigen Rekorde brechen.

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Auch eine Panne hat es bei den Karten bereits gegeben. Demnach habe auf einigen Kuverts die Rücksendeadresse der Bezirkswahlbehörde gefehlt, auf anderen sei die Adresszeile falsch oder unleserlich gewesen. Rund 100 fehlerhafte Kuverts seien gefunden worden, bevor sie verschickt wurden.

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