Kaum zu glauben, aber die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 biegt auf die Zielgerade. Von den 104 Partien sind 96 bereits absolviert. Und damit stehen nur noch acht Begegnungen auf dem Programm – es wird jetzt richtig heiß. Gespielt werden nur noch vier Viertelfinals, die zwei Halbfinalspiele, das Spiel um Platz drei und das große Finale am 19. Juli.
Doch am Mittwochabend schauen Fußballfans erstmals seit Wochen in die Röhre. Nach 26 Tagen durchgehendem Fußball-Spektakel ist für den Mittwoch zum ersten Mal keine WM-Partie angesetzt – weder am Mittwochabend, noch in der Nacht zum Donnerstag.
Der Grund dafür ist recht einfach: Die Mannschaften brauchen nach den harten fünf Partien bisher einfach Ruhetage. Zwischen zwei Spielen müssen nämlich 72 Stunden, oder drei Tage, liegen. Hier ist allerdings das zweite Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien das Problem. Die Spanier schlugen Portugal am Montagabend, Belgien setzte sich erst in der Nacht zum Dienstag gegen Co-Gastgeber USA durch. Damit können beide Teams frühestens in der Nacht zum Freitag gegeneinander spielen.
So schob die FIFA in der Turnierplanung einen Ruhetag am Mittwoch ein, um die Viertelfinalspiele nicht zu zerreißen. Man merkt jedenfalls: Die Organisatoren haben viel Rücksicht auf den europäischen TV-Markt genommen –sechs von acht noch im Turnier verbliebenen Mannschaften sind auch aus Europa.
Deshalb variieren die Anstoßzeiten zwischen 21 und 23 Uhr für die Viertelfinals, mit dem Duell der Argentinier gegen die Schweiz in der Nacht zum Sonntag um 3 Uhr. Beide Halbfinals und das Endspiel werden um 21 Uhr österreichischer Zeit angepfiffen.
Die WM biegt jedenfalls auf die Zielgerade.