Darum hatte Schieder ein blaues Auge am Parteitag

SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder startet mit einem blauen Auge in die EU-Wahl – wortwörtlich. Das steckt dahinter.

Die SPÖ hat auf ihrem Bundesparteitag in Wels die Kandidatenliste für die EU-Wahl abgesegnet – mit 96,1 Prozent Zustimmung. Spitzenkandidat wir der ehemalige SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder.

"Wir müssen unseren Traum von Europa verteidigen und vor dem Irrweg des Nationalismus schützen", rief Schieder in die Menge.

Für viele Zuschauer irritierend: Der Politiker absolvierte den Auftritt mit einem geschwollenen, blauen Auge. Sein ramponiertes Auftreten erklärte er wie folgt: Die Tür sei schneller gewesen als er.

Strache und Kurz spalten Europa

Das geschwollene Auge hinderte den EU-Spitzenkandidaten der SPÖ nicht daran, den Delegierten von seiner Vision zu erzählen. Darin sieht er ein Europa, bei dem die großen Konzerne ihre Steuern zahlen müssen, genauso wie es ein Würstelstand auch tut. Turnschuhe sollen ohne Kinderarbeit produziert werden. In seinem Europa werde geholfen anstatt gehetzt.

An Seitenhieben gegen die Regierung sparte er nicht: "Der Nationalismus spaltet die Gesellschaft, die Salvinis, Orbans, Le Pens, Straches und Kurz spalten das gemeinsame Europa." Die Armen würden ärmer, und die reichen immer reicher werden.

Auch für die eigene Partei gab es Kritik. So habe man sich zu lange mit sich selbst beschäftigt. Man müsse Politik für die Menschen machen. Wenn das die SPÖ nicht mache, dann würde dies niemand machen.

>>>> Hier geht?s zum Livestream vom Parteitag.



Die besten Bilder vom Parteitag:

(slo)

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