Darum ist Einsamkeit lebensgefährlich

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Soziale Lebensqualität wirkt sich auf die Lebensdauer aus. Das fand eine aktuelle Studie der Universität Harvard heraus. Wer einsam ist hat ein höheres Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Schlafstörungen zu leiden.

"All you need is love" sangen schon die Beatles. Ganz so einfach ist es nicht, aber Beziehungen sind wichtig für unsere Gesundheit. Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen sorgen dafür, dass wir länger leben. Wer von geliebten Menschen umgeben ist - sei es in einer Beziehung, in der Familie oder im Freundeskreis - dessen Fibrinogen-Werte im Blut sind deutlich niedriger, so das Ergebnis einer Harvard-Studie.

Fibrinogen ist ein Protein, das die Dicke des Blutes bzw. die Blutgerinnung reguliert. Ist dessen Wert erhöht, kommt es eher zu Gefäßverengungen und damit zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkten oder Bluthochdruck. Auch das Risiko von Schlafstörungen und Depressionen steigt.

Ein möglicher Grund für diesen Zusammenhang könnte laut Forschern sein, dass einsame Menschen sich körperlich in chronischem Dauerstress befinden. Wenn dem Menschen - immerhin ein soziales Tier - das soziale Umfeld fehlt, fühlt man sich instinktiv bedrohter, der Körper stellt auf den "Gefahrmodus" um. Das schadet dem Körper auf Dauer.

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