Niederösterreich

Darum läuten 3.000 Kirchenglocken fünf Minuten länger

Am 28. Juli läuten um 15 Uhr die Kirchenglocken um fünf Minuten länger. Auch in NÖ wird auf die weltweite Hungersnot aufmerksam gemacht.
Tanja Horaczek
28.07.2023, 10:33
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Als Signal gegen den weltweiten Hunger und die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise werden am Freitag, dem 28. Juli, um 15 Uhr in ganz Österreich für fünf Minuten über 3.000 Kirchenglocken läuten. Das Läuten soll darauf aufmerksam machen, dass noch immer täglich Menschen an Hunger oder den Folgen von Hunger sterben und ruft zum Engagement gegen Hunger auf.

Gemeinsam für eine Zukunft ohne Hunger

Die Klimakrise und die damit verbundenen Wetterextreme und Umweltkatastrophen verschlimmern den Hunger weltweit. Nach den aktuellsten Zahlen der FAO leiden 735 – 783 Millionen Menschen weltweit an Hunger, damit ist knapp jeder zehnte Mensch auf der Welt betroffen.

Mehr zur Aktion hier: www.caritas.at/glockengegenhunger

Und dabei gibt es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit: Obwohl reiche Industrieländer den größten Anteil an Treibhausgasemissionen verursachen und somit die Klimakrise vorantreiben, sind es gerade die ärmsten Länder, die am stärksten unter den Auswirkungen leiden. Wir haben in Europa, also auch in Österreich, daher eine klare Verantwortung, mehr Klimagerechtigkeit im globalen Süden zu schaffen. Nur so kann der weltweite Hunger nachhaltig bekämpft werden.

Die Caritas hilft mit langfristigen Ernährungsprojekten, mit Saatgut und Schulungen, in akuten Notsituationen mit Nahrungsmittelpaketen und sauberem Trinkwasser. Jeder und jede Einzelne kann etwas bewirken. Nur 40 Euro ermöglichen nahrhaftes Essen für eine ganze Familie im dürregeplagten Norden Kenias.

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