Darum sind wir süchtig nach Kartoffelchips

Es gibt sie in vielen Variationen. Mit Zwiebelgeschmack, würzig scharf oder einfach nur gesalzen. Doch warum sind wir regelrecht süchtig nach Chips? Die Antwort gibt's hier.
Egal welche Geschmacksrichtung man bevorzugt, Kartoffelchips gehören zu einem Fernsehabend dazu, wie das Amen im Gebet. Nachdem wir wohl in den kommenden Tagen vermehrt Zeit hinter dem TV-Gerät verbringen werden, weil mal ehrlich, wo sonst, stellt sich womöglich so manch einer die Frage, warum wir die Finger nicht von den Chips lassen können.

Wenig überraschend hat es mit der Zusammensetzung der Chips, also den Inhaltsstoffen zu tun. Experten der Universität Erlangen nennen die Vorliebe für Chips "hedonische Hyperphagie". Hedonische was? Hedonisch kommt aus dem Griechischen Wort für Freude, Hyperphagie bezeichnet eine Essstörung, bei der man weiter isst, obwohl man keinen Hunger hat.



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"Naschformel" macht süchtig



Die Wissenschafter fanden heraus, dass eine bestimmte Verteilung von Fett und Kohlehydraten die Knabberei besonders beliebt macht. Sie sprechen bei dieser Zusammensetzung von einer "Naschformel". Die Forscher entdeckten, dass je fülliger eine Testperson war, desto mehr wurde das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert.

Im Kern geht es um den Glücksstoff Dopamin. Je öfter ich Chips esse, desto mehr muss ich davon zu mir nehmen, um den gleichen Glückseffekt zu bekommen. Das erzeugt eine gewisse Form der Sucht. Was du dagegen tun kannst und was Ernährungsexperten raten, erfährst du im Video oben.



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