Neue Apps probieren, alte behalten - so sammelt sich auf den meisten Smartphones mit der Zeit jede Menge Software an. Was viele nicht wissen: Das ständige Anhäufen von Anwendungen kann das Handy merklich verlangsamen und den Akku belasten.
Es gibt gute Gründe, regelmäßig für Ordnung auf dem Smartphone zu sorgen. Die Deinstallation von ungenutzten Apps kann nicht nur für weniger Chaos sorgen, sondern auch die Leistung und Langlebigkeit des Geräts verbessern.
Wie computerwoche.de unter Berufung auf PC-Welt berichtet, gibt es fünf handfeste Argumente fürs App-Ausmisten. Der erste Grund betrifft vor allem neue Handys: Hersteller liefern heutzutage immer mehr sogenannte Bloatware aus. Das sind vorinstallierte Apps, die den Speicherplatz künstlich verknappen.
Der zweite Vorteil liegt auf der Hand: Je weniger Apps installiert sind, desto mehr freien Speicher hat man für Fotos oder Videos. Mehr freier Speicherplatz bedeutet aber auch, dass das Smartphone insgesamt leistungsfähiger wird. Das merkt man besonders dann, wenn der Speicher bereits knapp wird und sich alles zäher anfühlt.
Drittens kann die Deinstallation von Apps auch den Akkuverbrauch reduzieren. Das liegt vor allem daran, dass immer mehr Anwendungen es für nötig halten, den Akku auch bei inaktiver Nutzung im Hintergrund zu belasten. Die üblichen Verdächtigen sind Messenger, Social-Media-Apps und Mobile Games.
Der vierte Grund: Wer auf sein Smartphone schaut und direkt von der Vielzahl an Apps und Benachrichtigungen gestresst wird, sollte aufräumen. Oft sammeln sich viele Anwendungen an, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Ein digitaler Detox kann helfen - nur noch das Nötigste behalten.
Fünftens verbessert das Löschen ungenutzter Apps auch die Sicherheit. Denn wenn Google eine App als bösartig erkennt und aus dem Play Store entfernt, verschwindet sie nicht automatisch vom Gerät. Auch Apps, die länger nicht mehr aktualisiert wurden, können zu Einfallstoren für Hacker werden.