Formel 1

Darum startet Grand Prix von Las Vegas um 22 Uhr

Schon tagelang wurde spekuliert, seit Donnerstag ist es fix: Die Formel 1 kehrt nach Las Vegas zurück. 2023 erfolgt das Comeback. 
Heute Redaktion
31.03.2022, 19:52

Bereits 1981 und 1982 wurde auf dem Parkplatz vor dem Ceasars Palace in der Casino-Stadt gefahren, im kommenden Jahr erfolgt das Comeback. Der Große Preis von Las Vegas ist damit das dritte Rennen in den USA, neben dem Großen Preis von Miami, der im Mai seine Premiere feiert, und dem bereits etablierten Rennen in Austin. Damit soll der US-Markt bedient werden. Schließlich erlebt die Formel 1 in Nordamerika gerade einen Popularitäts-Höhenflug. Nicht zuletzt wegen der Netfix-Serie "Drive to Survive". 

Bemerkenswert: Beim Rennen in Las Vegas tritt die Formel 1 selbst als Promoter auf. Normalerweise fungieren nationale Organisationen als Vermarkter. Das zeigt, dass die Motorsport-"Königsklasse" vom Erfolg des Rennens überzeugt ist. Auch wenn vorerst nur ein Dreijahresvertrag abgeschlossen wurde.

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Rennen am Samstag, 22 Uhr

Als Renntag angepeilt ist der 25. November 2023 – also das Wochenende nach Thanksgiving, einem der wichtigsten Feiertage in den USA. Der Renntermin überrascht allerdings. Denn es ist ein Samstag! Auch wenn es in der Geschichte der Formel 1 bereits 57 Rennen gab, die an einem Samstag gefahren wurden - die Sprintrennen aus der Saison 2021 nicht mitgezählt - so ist der Termin doch ungewöhnlich. 

Ebenso ungewöhnlich ist die Startzeit: Denn gefahren wird ab 22 Uhr Ortszeit. Damit soll sichergestellt werden, dass die üppig beleuchteten Casinos des Spieler-Paradieses bestens in Szene gerückt werden können. 

"Jeder wird auf Las Vegas schauen"

Doch warum erfolgt der Start dann derart spät? Schließlich ist es in New York dann bereits 1 Uhr nachts. Diese Zeit wurde gewählt, um auch für die Formel-1-Fans in Europa - immernoch der wichtigste Markt - interessant zu sein. Durch die Zeitverschiebung von neun Stunden erfolgt der Rennstart dann am Sonntagmorgen um 7 Uhr. Deshalb wurde auch der Samstag als Renntag gewählt. Bei einem Rennstart am Sonntagabend wäre es in Europa schließlich Montagfrüh.

"Es ist die perfekte Zeit für ein Rennen", meinte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali. "Die Formel 1 darf nicht statisch sein. Es darf nicht sein, dass wir uns daran klammern, dass jedes Rennen am Sonntag um 15 Uhr gefahren wird. Darum sind wir jetzt flexibel. Wir hätten noch früher oder später fahren können. Aber es ist egal. In dieser Nacht wird jeder auf Las Vegas schauen", ist der Italiener überzeugt. 

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