Bereits in den Wochen davor wurde über den spektakulärsten Transfer des Sommers berichtet. Eine frühere Abwicklung verhinderte wohl das Ableben von Haalands schillerndem Spielerberater Mino Raiola.
Monatelang galt jedoch Real Madrid als absoluter Topfavorit auf das Engagement des norwegischen Stürmers, ehe City das Rennen machte. "Cadena Ser" berichtete nun, warum sich die "Königlichen" aus dem Haaland-Poker zurückzogen.
Demnach wollte Raiola noch zu Lebzeiten eine 150 Millionen Euro teure Ausstiegsklausel im Vertrag des Norwegers verankern. Diese sollte ab dem zweiten Jahr gültig sein, dem 21-Jährigen auch den Abschied aus Madrid ermöglichen. Real-Präsident Florentino Perez lehnte eine derartig niedrige Ausstiegsklausel allerdings ab. Ihm sei das Risiko, Haaland zu verlieren, zu hoch gewesen.
Ob der Norweger nun bei Manchester City eine Ausstiegsklausel hat, ist nicht bekannt.
Aus arbeitsrechtlichen Gründen müssen in Spanien alle Spieler eine Ausstiegsmöglichkeit in ihren Verträgen verankert haben. Es muss einem Arbeitnehmer nämlich jederzeit möglich sein, den Arbeitgeber zu wechseln. Im Fußball werden allerdings in der Praxis derart hohe Klauseln in den Verträgen verankert, dass es nahezu unmöglich ist, diese zu ziehen. So liegt die Ausstiegsklausel von ÖFB-Legionär David Alaba etwa bei 850 Millionen Euro.