Darum war Bronze-Ruderin Lobnig bei Siegerehrung barfuß

Magdalena Lobnig
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Magdalena Lobnig hat bei den Olympischen Spielen in Tokio Österreichs vierte Medaille errudert, holte sich Bronze barfuß ab. 

Die 31-jährige Kärntnerin hatte sich nur der neuseeländischen Olympiasiegerin Emma Twigg und der Russin Hanna Prakazan geschlagen geben müssen, mit 7:19,72 die heiß ersehnte Olympia-Medaille errudert. 

Barfuß bei der Siegerehrung

Bei der Siegerehrung stand Lobnig dann barfuß da. "Die Schuhe sind ja fix im Boot montiert", lachte die Kärntnerin im "ORF". 

Allerdings hatten die beiden anderen Medaillengewinnerinnen doch noch Schuhe für die feierliche Zeremonie aufgetrieben. "Man musste vorher ein Sackerl abgeben, für den Fall, dass man zur Siegerehrung darf. Da haben sie offenbar Schuhe drinnen gehabt, die sie dann angezogen haben. Ich nicht", schmunzelte die 31-Jährige. 

Stattdessen war Lobnig einer besonderen Tradition treu geblieben. "Im Rudern ist es ja üblich, dass man barfuß zur Siegerehrung geht", so Lobnig. 

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