Der Schweizer Küchenchef Daniel Humm hatte mehrere Projekte während der Corona-Zeit mit dem weltbesten Restaurant (2017) "Eleven Madison Park". Während des Lockdowns verwandelte er das New-Yorker Lokal sogar zwischenzeitlich in eine Suppenküche für Hilfsbedürftige oder erschuf den "Eleven Madison Park Truck" um Mahlzeiten zu spenden. Am 10. Juni ist nun die langersehnte Wiedereröffnung geplant, mit rein pflanzenbasierter Küche.
Gegenüber dem Fallstaff erklärte Humm, dass ihn die pflanzlichen Möglichkeiten begeistern und er somit die Verbindung zu seiner Heimat, sowie auch zu unserem Planeten vertiefen möchte. Auch sagt er, dass die Nachhaltigkeit unseres Lebensmittelsystems einfach nicht nachhaltig genug sei - die Pandemie hätte dies mehrfach bewiesen - und deshalb das kulinarische Konzept überdacht werden musste.
Eine Institution, die über 20 Jahre für die technische Perfektion von Gerichten mit Spanferkel, Seeigel und lavendelglasierter Ente bekannt war, wird also mit einem Menü ohne Fleisch und Meeresfrüchte wiedereröffnen und beweisen, dass auch vegane Küche gehoben sein kann. Auch wenn die Preise des Restaurants nach dem "pflanzlichen Konzept" nicht weniger zum Schwitzen bringen (mehrgängiges Menü um ca. 335 US-Dollar), so kann man sich hier doch einen maßgeblichen Einfluss auf andere Lokale erwarten. Top!