Das endgültige Ergebnis der Steiermark-Wahl

Jetzt ist das Ergebnis der steirischen Landtagswahl komplett. Die am Montag rund 90.000 ausgewerteten Briefwahlstimmen haben noch zwei Mandate verschoben.
Die Briefwähler haben den Mandatsstand noch etwas verändert. Während der Gewinn eines Mandats für die Grünen und der Verlust eines Mandats für die FPÖ bereits zuvor prognostiziert worden war, ging nach Auszählung aller Briefwahlstimmen noch ein Mandat von der KPÖ zur SPÖ.



Koalitionsvarianten unverändert



CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. SPÖ (jetzt 23,02 Prozent), NEOS (5,37) und die Grünen (auf 12,08) legten mit der Briefwahl noch zu. Die ÖVP (36,05 Prozent) und vor allem die FPÖ (17,49) schnitten im Gesamtergebnis etwas schwächer ab als in der Urnenwahl vom Sonntag. Auch die KPÖ büßte durch die Briefwahl an Stimmenanteil (auf 5,99 Prozent) ein.

Eine schwarz-grüne Mehrheit geht sich damit aber nicht aus. Die Koalitionsvarianten bleiben unverändert. Auch ÖVP und FPÖ haben jetzt gemeinsam nur mehr 26 Mandate. Mit der SPÖ hätte die Volkspartei 30 von 48 Mandaten abgesichert.



Die Schlacht um Graz ging an die ÖVP. Den Grünen gelang es letztlich nicht, in der steirischen Hauptstadt Erste zu werden, doch mit dem gewonnen Mandat wurden sie bei dieser Wahl erstmals zweistellig. Außerdem sind ihnen ihre ersten Grundmandate außerhalb der Landeshauptstadt gelungen.

Die Briefwahl brachte den erwarteten Rekord: 90.333 gültige Stimmen wurden ausgewertet. Sie machten 15 Prozent der gesamten gültigen Stimmen aus.

Die Wahlbeteiligung stieg damit auf 63,46 Prozent, es ist aber immer noch die schwächste Beteiligung der Zweiten Republik.

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