Das erwartet Party-Gäste bei neuer Nacht-Öffnung

Mit 1. Juli darf wieder unbeschwert gefeiert werden. (Symbolfoto)
Mit 1. Juli darf wieder unbeschwert gefeiert werden. (Symbolfoto)Getty Images/iStockphoto
Die Nachtgastro darf mit Donnerstag wieder wie (fast) gewohnt aufmachen. Masken- und Sperrstunde fällt, bei Einhaltung der 3G-Regel und Registrierung. 

Nachtschwärmer haben allen Grund sich zu freuen mit Donnerstag, 1. Juli, dürfen Clubs und Diskotheken wieder aufmachen. Die Sperrstunde von zuletzt 24 Uhr fällt, auch das Feiern ohne Maske ist wieder erlaubt. Bedeutet, gefeiert darf nicht mehr nur wie bisher an den Tischen, es darf wieder unbeschwert getanzt werden – ganz ohne Mund-Nasen-Schutz.   

Ein paar Bedingungen müssen der Bundesregierung zufolge dennoch erfüllt werden: für die Gäste gilt die 3G-Regel und es gibt eine Gastobergrenze. Es ist eine kapazitäre Auslastung von 75 Prozent der maximalen Auslastung erlaubt – letzteres entfällt mit 22. Juli komplett. Die neuen Corona-Bestimmungen gibt's >>hier zum Nachlesen.  

Und wie wird das in den heimischen Clubs umgesetzt? Wer kontrolliert zum Beispiel die 3G-Regel? "Heute" hat bei Marc Zeller Geschäftsführer der Linzer Remembar und Linzer Alm sowie im Evers in Unterweitersdorf (Bez. Freistadt) nachgefragt.

Erstmal bis vier Uhr früh offen

"Bei uns kontrollieren die Securities direkt beim Eingang, ob der Nachweis 'geimpft, getestet, genesen' erbracht werden kann. Zusätzlich muss jeder eine Registrierung ausfüllen. Das kann per QR-Code passieren oder es wird vor Ort händisch ein Zettel ausgefüllt", erklärt Marc Zeller. Wer keinen Nachweis mit hat, werde wieder heimgeschickt. Die Remembar und Linzer Alm haben ab Freitag (22 Uhr) wieder offen.

Auch die Gästebeschränkung werde man mitberücksichtigen. Einerseits sehe man an der Anzahl der bezahlten Eintritte wie viele Menschen in der Diskothek seien, andererseits werde man beim Eingang mit Durckknopf mitzählen, wie viele Leute in den Club reingehen. 

"Wir planen erstmal bis vier Uhr offen zu haben, merken wir, dass der Andrang und die Feierlaune groß ist, kann es auch bis sechs Uhr früh gehen. In der Vergangenheit war es immer ein Kommen und gehen, wenn Gäste heimgehen können dafür andere wieder nachkommen, also sollte es bei der Gästekapazität hoffentlich wenig Einschränkungen – wenig Wartezeit vor der Tür – geben", sagt Zeller.

Zuversichtlich, dass Wiedereröffnung glatt läuft

Das Evers in Unterweitersdorf (Bez. Freistadt) macht schon am Donnerstag auf. Im Gastgarten gibt's Open Air Karaoke (ab 21 Uhr) während der Tanzstadl mit Schlager, Fox, Boogie & Oldie Hits (ab 20 Uhr) seine Wiedereröffnung feiert. Auch bei den Mühlviertlern kontrollieren die Türsteher die Gäste auf die 3G-Regel, über eigene App mit QR-Code steht auch hier eine zusätzliche Registrierung an. Abgefragt werden persönliche Daten wie Handy- und E-Mail-Adresse für eine mögliche Kontaktaufnahme und die Uhrzeit wird dokumentiert.

"Die Gäste müssen sich einchecken, allerdings nur einmalig. Die Daten bleiben gespeichert, wer also schon mal da war, muss bei nächsten Mal nur mehr den Namen eingeben, der Rest ist dann schon eingetragen", erklärt Evers Betriebs-Chefin Katharina Eberharter. Sie ist zuversichtlich, dass alles reibungslos ablaufen, keine Gäste heimgeschickt werden müssen. Seit 19. Mai habe man den Gastgarten geöffnet gehabt, es gab keinen Fall, bei dem Gäste die Bedingungen (Anm. Red. auch hier galt schon die 3G-Regel) nicht eingehalten hätten. 

Auch das Evers wird bis vier Uhr in der früh offen haben.

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