Am Sonntag

Das gab´s noch nie! Trump sorgt für Super-Bowl-Premiere

Das hat es noch nie gegeben. US-Präsident Donald Trump sorgt beim Super Bowl am Sonntag für eine Neuerung: Er wird das Spiel  im Stadion verfolgen.
Sport Heute
04.02.2025, 21:48
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Jahr für Jahr verfolgen hunderte Millionen Menschen das Endspiel der American-Football-Liga, den Super Bowl, live vor dem TV-Bildschirm. In der Nacht auf Montag ist es nun wieder soweit: Titelverteidiger Kansas City Chiefs trifft in New Orleans auf die Philadelphia Eagles.

Und Trump wird mit dabei sein. Als erster US-Präsident der Geschichte wird der 78-Jährige das Sport-Spektakel des Jahres live im Stadion mitverfolgen. Das bestätigte das Weiße Haus am Dienstag gegenüber "CNN". Super Bowl LIX wird von "Fox" übertragen – der Lieblingssender des US-Präsidenten. Deshalb soll Trump vor dem Spiel auch ein Interview geben.

Probleme bei An- und Abreise?

Trump und Chiefs-Besitzer Cark Hunt sollen sich bestens verstehen, der Präsident gratulierte dem Super-Bowl-Titelverteidiger bereits zum neuerlichen NFL-Finaleinzug. Hingegen hatte Jeffrey Lurie, der Eigentümer der Eagles, den US-Präsidenten zuletzt kritisiert. "Eine weitere Tatsache, die ich hier ansprechen möchte: Viele von uns haben kein Interesse daran, Präsident Trump zu unterstützen", soll der Eagles-Besitzer in einem NFL-Treffen gesagt haben, berichtet zumindest die "New York Times".

Aufgrund des ohnehin bereits riesigen Sicherheitsaufkommen rund um das Stadion hatten US-Präsidenten bisher stets auf einen Besuch verzichtet. Mit Spiro Agnew (1971), George H.W. Bush (1982), Al Gore (1994) und Mike Pence (2017) waren bisher nur vier Vizepräsidenten beim NFL-Spektakel dabei.

Durch Trumps Anwesenheit sollen die Sicherheitsabläufe in und rund um den Superdome in New Orleans noch weiter verbessert werden. Großes Problem könnten die An- und Abreise des Präsidenten werden. Rund um das Spiel ist der Luftraum aufgrund hunderter Privatjets, die in New Orleans eintreffen, bereits stark überlastet. Und eine Stunde vor dem Spielbeginn ist der Luftraum gänzlich gesperrt. Für den US-Präsidenten wird dies aber wohl nicht gelten.

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