Viele, vor allem syrische, Flüchtlinge fürchten nach der Skandalnacht in Köln, in der Frauen gezielt sexuell attackiert wurden, um ihren Ruf. Das deswegen, weil laut Täterbeschreibung der Polizei anhand von Opferaussagen eine Vielzahl von Menschen mit Migrationshintergrund die Taten verübt haben soll. Nun meldet sich ein Ex-Flüchtling im Netz zu Wort - und seine Aussagen schlagen auf Facebook hohe Wellen.
Viele, vor allem syrische, Flüchtlinge fürchten .
Serge Nathan Dash Menga heißt der Mann, der selbst Ex-Flüchtling ist - er wurde im Kongo geboren und reiste mit seiner Familie nach Deutschland. Zuerst stellt er klar: Er ist froh, in Deutschland zu sein, denn im Kongo würde man sich "einen Scheiß scheren", was seine Zukunft betrifft. Dann richtet er das Wort an jene Ausländer in Deutschland, "die sich nicht benehmen können", konkret in Hinblick auf die Vorfälle in Köln.
"Mit welchem Recht nehmen sich manche Menschen Sachen heraus, die das Ansehen aller Ausländer in Deutschland besudeln?", fragt Menga. Jene, die den "Mumm" hätten, Frauen an den Hintern zu greifen, hätten "wahrscheinlich keine Eier in der Hose". "Leute, packt doch einfach eure Klamotten und geht nach Hause", so der Mann im Video. Und: "Gela ob Christ oder Muslime, ich glaube kaum, das jemand zu Hause auf seinen Teppich scheißt. Dann tut es doch bitte auch nicht dort, wo ihr mit offenen Armen aufgenommen seid."
Über 3 Millionen Aufrufe hat das Video bereits und Menga erntet viel Zuspruch für sein Video. 150.000 Mal wurde das Video auf Facebook bereits geteilt. "Sehr weise! Das gilt natürlich auch für alle, die den deutschen Pass schon mit der Geburt bekommen haben. Die ständig jammernden und meckernden und alles kritisierenden Wutbürger können sich doch ein besseres Land suchen!", so einer der Dutzenden Kommentare.