Das Wiener mumok wird heute zum Passamt

Kuratorin Heike Eipeldauer vor dem "NSK Passport Office" im mumok.
Kuratorin Heike Eipeldauer vor dem "NSK Passport Office" im mumok.Denise Auer
Mit der neuen Ausstellung "Kollaborationen" setzt das mumok auf Zusammenarbeit. "Heute" durfte beim Aufbau hinter die Kulissen blicken.

Für einen Abend verwandelt sich das mumok in Wien heute zum Passamt. Wie das genau abläuft, hat durfte sich "Heute" vorab ansehen. In der Schau gibt es Sammlungsbestände aus den 60ern und 70ern auf zwei Ebenen zu sehen.

Besonderes Highlight: das "NSK Passport Office" des Kollektivs IRWIN. "Das wird für die Eröffnung reaktiviert und ausgewählte Personen können sich einen Pass ausstellen lassen und Bürger:innen des NSK-Staates werden“, erzählt Heike Eipeldauer, die die Ausstellung gemeinsam mit Franz Thalmair kuratiert hat, im Gespräch mit "Heute".

Kuratorin Heike Eipeldauer im Video-Interview über die Schau "Kollaborationen"

Die Arbeitsweise des Kollektivs IRWIN orientierte sich seit der Gründung im Jahr 1983 an der Schaffung lokaler und globaler Netzwerke. 1984 gründete IRWIN gemeinsam mit der Band Laibach sowie der Theatergruppe Gledališče sester Scipion Nasice mit Neue Slowenische Kunst (NSK) ein weiteres Kunstkollektiv.

Kunst von Yoko Ono und Marina Abramovic

Trat NSK zunächst als Organisation auf, wurde das Kollektiv 1992 zu einem Staat ohne Territorium, zu einem supranationalen Gefüge namens NSK State in Time, der bis heute existiert. Weiters zeigt die Schau Kunst von Yoko Ono, Marina Abramovic & Ulay, Gilbert & George oder Ree Morton.

Auch die räumliche Gestaltung, für die Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová auf einen Mix von transparenten und weißen Wänden setzten, zählt zur Ausstellung.

"Kollaborationen" ist ab heute bis 6. November 2022 im mumok in Wien zu sehen.

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