Das neue "Constructor" ist ein Plus für die Switch

Das beliebte Aufbauspiel "Constructor" gibt jetzt auch für die Nintendo Switch. "Constructor Plus" ist dabei ein echter Gewinn für Nintendos Hybridkonsole.
Fast 22 Jahre sind vergangen, seit "Constructor" einen bunten Mix aus Strategie, Action und Simulation auf den PC brachte. Nun gibt es mit "Constructor Plus" endlich auch eine Ausgabe für Nintendos Hybridkonsole Switch. Wobei das "Plus" für zahlreiche Elemente steht, die in der Original-Version nicht zu finden waren und perfekt auf die Switch zugeschnitten wurden. Versionen für die PlayStation 4, Xbox One und den PC sollen folgen.

Wie das Original spricht auch "Plus" den Immobilien-Tycoon im Gamer an. Fast aus dem Nichts soll man sich ein Städte-Imperium mit Miethäusern und -wohnungen aufbauen, wobei selbst kriminelle Energie verwendet werden kann. Genau dieser Aspekt war es auch, der "Constructor" aus dem Aufbau-Einheitsbrei hervorhob – und das auch in dieser Fassung wieder tut.

Was etwa tun, wenn ein anderer Immobilien-Hai ein Grundstück geschnappt hat, das wir uns eigentlich unter den Nagel reißen wollten. Ehrliche Spieler werden einfach so lange Geld bieten, bis dem Gegenüber das Angebot passt. Mehr Spaß macht es da aber, ein paar dubiose Gestalten anzuheuern, die das Objekt belagern und nach und nach die Mieter vertreiben, bis der Eigentümer das Objekt sowieso verramschen will. Oder aber man sabotiert als Handwerker getarnt Gebäude, die sogar spektakulär in die Luft fliegen können.

Eine besondere Dynamik

Da auch unsere Gegner mit allen Wassern gewaschen sind, stehen auch uns selbst solche "Überraschungen" ins Haus. Auch "Constructor Plus" schafft es hier, diese Elemente toll einzusetzen, ohne sie überzustrapazieren. Reagieren kann man darauf, indem man entweder die Polizei besticht, die dann verstärkt gegen Krawallmacher vorgeht – oder einen Hooligan-Trupp auf die Beine stellt, der den Randalierern auf die Pelle rückt.

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CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Probleme und dementsprechende Gameplay-Action bereiten aber auch die ganz normalen Mieter für die Objekte. Selten sind sie ruhig und zahlungswillig, sondern zeigen sich in allen Facetten, vom Dauerparty-feiernden ewigen Studenten bis hin zum verdreckenden Schreihals, der auch gleich für Ungeziefer-Plagen im Objekt sorgt. Dazu braucht man ständig ein wachsames Auge, um die Balance zwischen auszubauenden Luxuswohnungen und sanierungsbedürftigen Unterkünften zu halten.

Steuerung sorgt für Stress

Ist vieles bei "Plus" gleich wie bei der Original-Version, unterscheidet sich der Titel jedoch deutlich bei der Steuerung. Generell liegt die Box mit den einzelnen Befehlen als grafisches Element auf der rechten Seite des Bildschirms. Wer am TV spielt, muss mit dem Stick zuerst einmal über die Elemente scrollen, um deren Funktion zu verstehen. Weitere Befehle sind auf die Steuer- und Schultertasten der Switch-Controller als Schnellwahl gelegt. Einzig: "Constructor Plus" läuft so schnell ab, dass man im Stress wenig Zeit hat, einmal die Befehle zu erlernen.

Einen Vorteil haben Gamer, die im Handheld-Modus spielen, denn die Befehle lassen sich so über den Touchscreen einfach mit dem Finger aufrufen und aktivieren, ohne dass man mit den Sticks herumsuchen muss. Allerdings müssen Einsteiger trotzdem vorsichtig sein. Das Tempo in "Constructor Plus" ist hoch, gefühlt jede Sekunde brennt es an mehrere Ecken oder es gibt Radau in den Objekten. Da hilft gerade Neulingen nur die Pause-Funktion, um alles wieder in den Blick zu bekommen.

Ein Plus für die Switch

Dutzende Spielmodi, neue Gebäude, ganze Welten und verschiedenste Missionen: "Constructor Plus" ist ein Spiel, das über Tage und Wochen ohne Langeweile gezockt werden kann. Und wer durch die 65 Szenarios in 17 Welten durch ist, kann sich noch immer im freien Spiel vergnügen. Besonders Profis werden sich freuen, denn die Lernkurve ist steil und die Herausforderung groß.



Bei Grafik, Sound und Gameplay hat sich zum Original nicht viel verändert. Die Darstellung wirkt nett, ist aber nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Der Sarkasmus und der Witz, sich krimineller Methoden zu bedienen, zünden auch hier wie schon beim Original. Besonders im Handheld-Modus ist vor allem die Grafik zu vernachlässigen, vielmehr gefällt die vereinfachte Touchscreen-Steuerung. Sie macht aus dem Titel ein echtes Plus für die Nintendo Switch. (rfi)

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