Das neue Leben von Wiens erstem Syrien-Flüchtling

Welchen Unterschied ein Jahr macht: Ende September 2014 bezogen 300 Flüchtlinge das Quartier in Erdberg - unter ihnen die junge Amena mit ihrem damals vier Monate alten Sohn Taleb.
Welchen Unterschied ein Jahr macht: Ende September 2014 bezogen 300 das Quartier in Erdberg – unter ihnen die junge Amena mit ihrem damals vier Monate alten Sohn Taleb.

"Geschafft" titelte "Heute", nachdem die Jungmutter (25) nach wochenlanger Flucht im sicheren Wien angekommen war. Heute lebt Amena in der kleinen Gemeinde Ternberg (OÖ), wo sie jeden kennt – und jeder sie. Das Kopftuch hat Amena abgelegt, am liebsten trifft sie sich mit Freunden beim Dorfwirten.

Die Syrerin, die Talebs Vater aus Geldnot in Syrien zurücklassen musste, lernt jeden Tag Deutsch und meinte beim "Heute"-Besuch: "Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich endlich arbeiten darf." Amenas Berufswunsch ist Make-up-Artist. Sie hat auch bereits ein Jobangebot, darf es aber nicht annehmen, weil ihr Asylverfahren noch immer nicht abgeschlossen ist: "Das Warten ist schrecklich. Ich will endlich etwas tun."
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