Erdbeeren zählen in Österreich zu den beliebtesten Obstsorten. Im Schnitt isst jeder von uns rund dreieinhalb Kilo der süßen Früchte pro Jahr. Doch was passiert eigentlich, wenn man die roten Früchtchen täglich nascht?
Zunächst zur guten Nachricht: Erdbeeren haben pro 100 Gramm nur etwa 35 Kilokalorien und sind damit echte Leichtgewichte. Gleichzeitig enthalten sie aber erstaunlich viele wertvolle Nährstoffe.
Laut Utopia.de sind Erdbeeren sogar reicher an Vitamin C als so manche Zitrusfrucht. Bereits 150 bis 200 Gramm decken den Vitamin-C-Tagesbedarf eines Erwachsenen. Außerdem stecken Folsäure, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin K, Zink und Mangan in den roten Früchten.
Besonders spannend: Erdbeeren liefern viele Polyphenole wie Flavonoide und Phenolsäuren. Diese können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und wirken antibakteriell sowie entzündungshemmend.
Studien zeigen außerdem, dass der regelmäßige Konsum von Erdbeeren die kognitiven Fähigkeiten verbessern kann. Menschen, die täglich Erdbeeren essen, könnten ein geringeres Demenz-Risiko haben.
Mit nur 5,5 Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm sind Erdbeeren auch für Menschen mit Diabetes besonders gut geeignet.
Bei all den Vorteilen gibt es aber auch Einschränkungen: Manche Menschen reagieren allergisch auf Erdbeeren, besonders bei einer bestehenden Birkenpollenallergie. Symptome wie Kribbeln im Mund oder ein Hautausschlag sollten ernst genommen werden.
Auch wer zu Nierensteinen neigt, sollte vorsichtig sein, da Erdbeeren Oxalsäure enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt übrigens etwa 200 bis 300 Gramm Erdbeeren pro Tag als Teil einer ausgewogenen Ernährung.
Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Am besten kaufst du Erdbeeren während der heimischen Saison in Bio-Qualität. Sie schmecken aromatischer, sind weniger mit Pestiziden belastet, und die Umweltbilanz ist deutlich besser als bei Importware.