Oberösterreich

So reagiert LH Stelzer auf die Schulschließungen

Ab Dienstag gibt es in OÖ den zweiten Lockdown. Die Reaktionen aus der Politik sind sehr unterschiedlich. 
15.11.2020, 10:29

"Dieser Lockdown ist schmerzlich, aber leider notwendig. Wenn wir weiterhin allen Landsleuten die beste medizinische Versorgung bieten wollen und unsere Spitäler vor einem Kollaps bewahren wollen, dann braucht es jetzt leider harte Maßnahmen. Ich bitte alle Landleute jetzt mitzuhelfen, die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Ohne ihre Mithilfe werden wir es nicht schaffen“, sagt Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in einer ersten Reaktion auf den verordneten Lockdown der Bundesregierung.

Auch das Ende des Präsenzunterrichts an den Schulen nimmt er als alternativlos zur Kenntnis, auch wenn er sich im Vorfeld immer gegen eine Schließung ausgesprochen hat.

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"Aufgrund des dramatischen Anstiegs an Infektionen hat die Bundesregierung keine Alternative dazu gesehen. Wichtig ist jedenfalls, dass allen Eltern und Kinder die es benötigen, ein ausreichendes Betreuungsangebot an den Schulen zur Verfügung gestellt wird", sagt er.

Mithilfe und Solidarität

Und er bittet alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher "um ihre Mithilfe und Solidarität". Stelzer: "Wir werden die Krise nur gemeinsam durchstehen können".

Kritik an der Entscheidung der Bundesregierung kommt vor allem von der SPÖ und der FPÖ. Wobei es dabei vor allem um die Schulfrage, die möglichen Versäumnisse in den Sommermonaten und das Versagen des Contact Tracing in OÖ geht.

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