So schützt du dich am besten gegen die Delta-Variante

Tilman Königswieser erklärt, was man besten gegen die Delta-Variante hilft.
Tilman Königswieser erklärt, was man besten gegen die Delta-Variante hilft.Screenshot/ ORF
Spätestens seit dem ersten Fall an einer Linzer Schule ist die Delta-Variante auch in OÖ ein Thema. Dabei kann man sich ganz einfach schützen.

Die Delta-Variante des Corona-Virus, die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, ist um ein vielfaches ansteckender als die "normale" Variante. Und das ist es auch, was Experten Sorgen bereitet haben. Wir haben mit dem Impfexperten des Krisenstabes in OÖ, Tilmann Königswieser gesprochen.

"Das Problem dieser Variante ist, dass sie sehr ansteckend ist. Das zeigen die Erfahrungen aus Großbritannien", so Königswieser. Dort gehen mittlerweile rund 95 Prozent der Neuinfektionen auf diese Mutation zurück.

"Wenn sich ein Familienmitglied ansteckt, werden auch alle anderen angesteckt", ist sich Königswieser sicher.

Impfen hilft

Aber was hilft? "Das gibt es eine ganz einfach Antwort. Die Impfung wirkt. Am besten natürlich, wenn man schon beide Impfungen bekommen hat. Deshalb haben wir in Oberösterreich auch die Impfintervalle wieder auf die Empfehlungen der Hersteller reduziert", sagt der ärztliche Leiter des Salzkammergut-Klinikums.

Aber auch Genesenen empfiehlt Königswieser eine Impfungen. "Die Zahlen zeigen, dass man dann einfach viel besser geschützt ist. Und mit einer Impfung schütze ich natürlich auch andere."

Zwei Impfungen besser als eine

So soll man laut britischen Studien mit nur einer Impfungen einen 40-prozentigen Schutz gegen die Delta-Variante haben, bei zwei Impfungen sind es hingegen zwischen 60 (AstraZeneca) und 80 Prozent (Pfizer).  Eines ist aber zu 90 Prozent sicher, dass die Impfung vor einem schweren Verlauf schützt, man einen Krankenhausaufenthalt  vermeiden kann.

Und all jenen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen wollen, empfiehlt Tilmann Königswieser: "Dann sollte man vor allem in Innenbereich FFP2-Masken tragen, auch wenn die nun nicht mehr vorgeschrieben sind." Das gelte vor allem für Menschen mit einem erhöhten Risiko.

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