Das sind die Dirndl-Trends 2017

Am 16. September heißt es wieder: Rein ins Dirndl und O'zapft is! Das Münchner Oktoberfest stellt die eine oder andere Dame aber auch einmal mehr vor die Frage: „Was ziehe ich nur an?"

Ein Dirndl natürlich, aber wenn es jemand ganz genau wissen muss, dann Lola Paltinger. Die Münchner Dirndldesignerin hat sich der Tracht nicht nur seit über 18 Jahren verschrieben, sondern entwirft seit 2007 unter dem Namen Himmelblau auch eine Kollektion für den Teleshopping-Sender HSE24. Bei der Präsentation der neuen Kollektion verriet sie, was die Frau von heute auf der Wiesn trägt:

1. Farbe

Kräftige Farben sind angesagt: Rot, Pink, Blau. Es kann also ruhig in den Farbtopf gegriffen werden. „Neben Blumenmuster wird man endlich auch wieder Karos zu sehen bekommen", so Lola Paltinger.

2. Tradition

Es wird wieder bodenständiger, neben langen Dirndln kommen auch wieder ursprüngliche Materialien wie Samt und Leinen zum Einsatz.

3. Züchtig und neu

Die Tracht versucht sich derzeit zu erfinden, resümiert die Dirndl-Designerin. Neben hochgeschlossenen Varianten oder Kleidern mit Ärmeln, kann auch ein Mieder mit einem Rock kombiniert werden.

4. Die essenziellen Accessoires

- Schuhe: Anstelle von klassischen Trachtenschuhen empfiehlt die Münchnerin moderne Schuhe, wie schlichte Pumps, Ballerinas oder auch Schnürstiefletten.

- Handtasche, passend zum Outfit

- Echter Trachtenschmuck, anstelle nicht auf ein Fake zurückgreifen, sondern lieber zu einem einfachen Kropfband aus Samt mit einer Blüte.

- Kniestrümpfe, insofern sie zum Outfit passen

Das Wichtigste: Die Passform!

Ein Dirndl muss immer perfekt sitzen, darf nicht zu weit und nicht zu eng sein, ist die Expertin überzeugt: „Es hilft nichts, wenn ich mir das Dirndl mit der Schürze um die Taille binde und es dennoch viel zu weit ist. Es muss schon angepasst werden."

Absolute NO-GOs

– Hotpants: Diese sind laut Lola Paltinger an sich schon schlimm genug, aber in Kombination mit Netzstrümpfen und High Heels empfindet sie den Look nur noch als anbiedernd.

– Zu kurz & zu prall: Zu kurze Kleider und zu viel Dekolleté müssen nicht sein.

– Überstylen: Es darf zur Tracht schon ein bisschen mehr sein als im Alltag, dennoch sind Haarschmuck, Ohrringe, Kropfband und dann vielleicht irgendwo noch eine Brezel dazu einfach zu viel.

– Faschingsdirndln: Das finde ich eine Beleidigung, so die Münchnerin.

(von www.TheHallstand.com)

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