Geheime Flieger-Codes

Das steckt hinter dem Flugzeug-Code "Mermaid"

Piloten und Flugbegleiter verwenden an Bord einen eigenen Slang für auffällige Passagiere. Was das Codewort "Mermaid" bedeutet.
Digital  Heute
29.04.2026, 21:10
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Wer schon einmal geflogen ist, kennt die Durchsagen des Piloten über das Lautsprechersystem. Viele davon sind eindeutig, etwa "Cabin crew, prepare for departure". Doch es gibt auch geheime Begriffe, die Passagiere nicht verstehen sollen.

Einer dieser Codes lautet "Mermaid" – also Meerjungfrau. Damit sind allerdings keine Fabelwesen gemeint, sondern Passagiere, die rücksichtslos zu viel Platz einnehmen. Gemeint sind vor allem jene, die "Manspreading" betreiben – also mit weit gespreizten Beinen dasitzen.

Wie chip.de unter Berufung auf das Reisemagazin "Travel + Leisure" berichtet, erklärt Pilot Kolin Jones: "Wenn Sie das hören, ist das kein Grund zur Sorge. Aber überprüfen Sie vielleicht, wie viel Platz Sie einnehmen und ob Sie den Sitzplatz eines anderen beeinträchtigen."

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Je nach Airline können sich die Codewörter unterscheiden. Die Ausdrücke "Angel" und "Code 300" werden etwa für einen medizinischen Notfall genutzt. Mit "Flight attendants all-call" wird ein Konferenzanruf ausgerufen, bei dem mehrere Telefone im Flugzeug synchronisiert werden, damit sich die gesamte Crew austauschen kann.

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