Das verdient man als Contact Tracer in Niederösterreich

Contact Tracer (Symbolfoto)
Contact Tracer (Symbolfoto)PETER KLAUNZER / Keystone / picturedesk.com
Um die Zeit von 1450-Anruf bis zum Testergebnis zu verkürzen, sucht nun auch das Land Niederösterreich nach Verstärkung beim Contact Tracing.

Nachdem Wien bereits 500 neue Stellen als Vollzeit-Contact-Tracer geschaffen hat, folgt nun auch eine Stellenausschreibung des Landes Niederösterreich. Die Anforderungen sind ähnlich, das Gehalt etwas höher. Eine Welle des Protests aufgrund der Bezahlung, wie sie es in Oberösterreich gegeben hat, wird man hier wohl vermeiden können.

Denn die schwarz-blaue Landesregierung in Oberösterreich zahlte für eine 40-Stunden-Woche lediglich 1.100 Euro brutto. Studierende sollten so "neben ihrem Studium praktische Erfahrungen sammeln und bei der Bewältigung der Corona-Pandemie im Krisenstab des Landes Oberösterreich mitarbeiten". Der Aufschrei war groß, auch "Heute" berichtete.

1.850 Euro brutto

Beträgt das Gehalt in Wien exakt 1.831 Euro brutto, so legt das Land Niederösterreich bei der Bezahlung noch 19 Euro obendrauf. 1.850 Euro erhält man auf Vollzeitbasis. Der Job ist allerdings befristet: "bis zum Ende der Pandemie". Arbeitsort ist eine der Bezirkshauptmannschaften oder das Amt der Landesregierung, die Arbeitszeiten können jedoch auch am Wochenende und nachts sein. Denn das Virus schläft bekannterweise nicht.

Der Aufruf richtete sich speziell an Maturanten und Studierende, um die Gesundheitsbehörden bei der Bewältigung der Krise zu unterstützen. Derzeit sind rund 400 Mitarbeiter damit beschäftigt, Kontaktpersonen zu ermitteln und Cluster zu rekonstruieren. Wie viel Personal im Rahmen der Verstärkung gesucht wird, geht aus der Ausschreibung nicht hervor.

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