Ausgerechnet am Tag der US-Wahl werden neue Pläne von Trump-Kumpel Elon Musk (53) bekannt. Noch vor einem halben Jahr hat der Tesla-Chef Vorhaben für ein günstigeres 25.000 Dollar E-Auto verworfen (etwa 23.000 Euro) – das berichtete jedenfalls die Nachrichtenagentur Reuters.
Damals ist die Aktie seines Autokonzerns abgestürzt. Musks Rettungsversuch: Er postete auf X (gehört auch ihm), dass die Geschichte einfach erfunden sei.
Jetzt hat er seine wahren Pläne doch noch verlautbart – scheinbar unabsichtlich, so ein Bericht auf Yahoo!finance. Bei einer Telefonkonferenz mit Investoren wurde der Milliardär gefragt, "Wann wird Tesla uns ein reguläres, 25.000-Dollar-Auto anbieten, also kein Robo-Taxi (Anm.: selbstfahrendes Taxi)?"
Daraufhin verriet Musk, dass der Bau eines leistbaren Elektro-Autos "sinnlos" sei, wenn das Fahrzeug nicht völlig autonom fahren könne. Er begann den Satz: "Wir machen kein Nicht-Robo…." Sofort wurde er von einem Firmen-Manager unterbrochen. Später sagte Musk noch: "Ich denke, ein reguläres (Anm.: zum Selberfahren) Model ergibt keinen Sinn. Das wäre blöd."
Weitere Kommentare gibt es keine aus dem Unternehmen. Dennoch: Anfang Oktober stellte Tesla einen Prototypen seines "Cyber-Taxi" vor. Es hat zwei Türen, zwei Sitze und soll völlig autonom fahren können.
Die Produktion soll 2026 starten. Zuerst - also im kommenden Jahr – will Musk noch selbstfahrende Versionen der bereits existierenden Modelle auf die Straßen von Texas und Kalifornien bringen.
Ein leistbares Auto bleibt Elon Musk seiner Kundschaft also weiterhin schuldig.