Das war die Gameshow der Superlative

Die Spielmesse Gamescom 2017 ist Geschichte, erneut ging sie mit Rekordwerten zu Ende. Ein Rückblick auf die irre Gamesause in Köln.
Der Anblick der Menschenmengen hatte etwas Atemberaubendes: Auf einer Treppe stehend, fiel der Blick auf Abertausende von Gamefans, die sich durch den Korridor zwischen den Hallen zwängten. Viele hatten übergroße Taschen voller Marketingartikel um ihre Schultern gehängt, einige waren andeutungsweise wie ihre Gamehelden verkleidet, andere trugen die volle Cosplay-Montur. Menschen jedes Alters und jeder Couleur.

In dieses kunterbunte Menschenmeer musste eintauchen, wer in eine der zehn Hallen gelangen wollte, in denen die ungehemmte Gameparty stattfand. Riesige Stände von Gamepublishern wie Blizzard, Electronic Arts, Microsoft, Nintendo und anderen buhlten mit krassen Installationen um Aufmerksamkeit, während es aus den Boxen krachte, wimmerte und wummerte, quietschte und kreischte. Kurz: Es war der reine Wahnsinn.

Aus der ganzen Welt

Dieser zieht eine Menge Menschen an. Seit die Gamescom in Köln durchgeführt wird, erzielt sie fast jedes Jahr neue Rekordwerte. Auch 2017: Mit 350.000 Besuchern zählte sie so viele Gäste wie nie. Sie kamen aus der ganzen Welt – die Besucher reisten aus 106 Ländern an, aus mehr Nationen denn je zuvor. Über 900 in der Gamebranche tätige Unternehmen aus 54 Ländern stellten Games, Hardware und Merchandising-Artikel aus oder waren vor Ort, um Deals einzufädeln und abzuwickeln.

Zu den großen Themen gehörten dieses Jahr E-Sports und Online-Wettkämpfe. An beinahe endlosen Reihen von Spielstationen konnten sich die Besucher gegeneinander messen; daneben fanden auch echte Profikämpfe statt. Zudem tauchten Besucher in Virtual-Reality-Welten ein, verloren sich beispielsweise im postapokalyptischen "Fallout 4 VR" und im Fantasy-Reich von "Skyrim VR" und bildeten lange Schlangen mit Wartezeiten von über zwei Stunden, um die neusten Games ihres Begehrens anspielen zu können.

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Kurz: Die Gamescom bot wieder, was Gamerherzen begehrten und in rauen Mengen anzog – Maßen, die sich wie breite Ströme durch die Korridore wälzten, die Hallen füllten und die Videospielmesse zu dem machten, was sie ist: Die größte Gamesause der Welt.

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