Eine verpasste Party, eine letzte Nachricht - und kurz darauf die Schockmeldung: Neue Details zu Falcos letzten Stunden sorgen jetzt für Gänsehaut.
Popfilmer Rudi Dolezal gibt rund um das 40-Jahr-Jubiläum von "Rock me Amadeus" seltene Einblicke in die Zeit vor dem Tod der Austropop-Legende. In seinem Buch "Falco - Die ganze Wahrheit" schildert er auch persönliche Erinnerungen an Hans Hölzel.
Kennengelernt hatten sich die beiden bereits als Teenager. Dolezal arbeitete damals als Jungredakteur beim ORF, Hölzel stand noch als Bassist einer Untergrundband auf der Bühne.
"Nach dem Konzert kamen wir uns in der Garderobe bei besonderen Zigaretten und einer durchsichtigen Flüssigkeit - kein Wasser, sondern Wodka - näher. Wir haben uns auf Anhieb blendend verstanden, wir hatten den gleichen Schmäh", erinnert sich Dolezal in der "Krone".
Jahre später sollte Falco bei einer ganz besonderen Feier auftreten. Für Dolezals 40. Geburtstag am 5. Februar 1998 wurde im Lokal Nikodemus in Purkersdorf groß gefeiert. Zahlreiche Stars wie die Toten Hosen und Nina Hagen waren dabei, sogar Queen stand auf der Bühne.
Auch Falco hatte zugesagt. "Da rief ich Falco an und fragte ihn, ob er mit Queen spielen will. Er sagte zu", wird Dolezal in der Tageszeitung zitiert.
Doch Falco tauchte nie auf. Während im Lokal gefeiert wurde, wartete man vergeblich auf den Star. Was zunächst nur Verwunderung auslöste, bekam wenige Stunden später eine tragische Wendung.
"Nach dem Fest um sechs Uhr in der Früh habe ich ein Fax im Büro gefunden, auf dem mir Falco alles Gute wünschte und 'Wir sehen uns' geschrieben hat. Nach kurzem Schlaf wurde ich aufgeweckt, weil die erschütternde Nachricht von seinem Tod rund um die Welt ging", erinnert sich der Popfilmer in der "Krone".
Die bewegenden Erinnerungen erzählt Dolezal nun auch live vor Publikum: Am 10. April spricht er ab 19.00 Uhr im Stadthotel Pinkafeld über Falco und dessen letzte Tage.