Der englische Regierungschef David Cameron steht aufgrund der Panama Papers-Affäre schwer unter Beschuss. Nun geht der 49-Jährige in die Offensive - er fordert, dass Spitzenpolitiker ihre Vermögensverhältnisse offenlegen.
Der englische Regierungschef David Cameron steht aufgrund der schwer unter Beschuss. Nun geht der 49-Jährige in die Offensive - er fordert, dass Spitzenpolitiker ihre Vermögensverhältnisse offenlegen.
Am Montag versuchte der britische Premier im Zuge eines Plädoyers für mehr Transparenz einzutreten und einen Schlussstrich unter die für ihn so unangenehme Panama-Leaks-Affäre zu ziehen. Er sagte dem Londoner Unterhaus, dass führende Politiker künftig mehr Transparenz zeigen müssten.
Cameron war die Panama Papers-Affäre zum Verhängnis geworden. Nachdem der 49-Jährige in der Vergangenheit gefordert hatte, dass Steuerflüchtlinge zur Rechenschaft gezogen werden sollten, kam ans Licht, dass gefundene Akten auch Details über die Steuervermeidung seines Vaters Ian enthalten hatten.
In Großbritannien ist der Ruf des Regierungschefs angeschlagen. Ihm wird Heuchelei vorgeworfen, sogar ein Rücktritt stand schon im Raum.