Umfrage enthüllt

Davor ekelt es den Österreichern auf öffentlichen WCs 

Knapp 57 Prozent ekeln sich regelmäßig, wenn sie eine öffentliche Toilette benutzen. 22 Prozent tun dies überhaupt nur im Notfall.

Heute Life
Davor ekelt es den Österreichern auf öffentlichen WCs
Wenn man muss – lieber in den Busch oder auf die öffentliche Toilette? 
Tobias Steinmaurer / picturedesk.com

Wie vor kurzem bekannt wurde, haben Wiens öffentliche Toiletten Nachholbedarf, wenn es um Sauberkeit geht. Der britische Sanitärhändler Showers hat die schmutzigsten öffentlichen Toiletten Europas gesucht und sie anhand von Google-Bewertungen auch gefunden. Die Klos in Wien landeten auf dem sechsten Platz. Am grauslichsten waren die Örtchen in Lettlands Hauptstadt Riga.

Nun legt der Toilettenreport der Hygienefirma Hagleitner nach. 1000 Personen (500 Männer, 500 Frauen) wurden online zu öffentlichen Toiletten befragt. Der Bericht offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt. Konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen. WC-Papier zum Beispiel fehlt dort regelmäßig, mehrfach sei es nicht vorhanden, sagen 36,5 Prozent der Befragten. 42,3 Prozent erleben Gleiches mit der Seife. 52,7 Prozent beobachten nicht selten: Der Mülleimer quillt über.

Die ekligsten Top Five

Gefahndet haben die Studienautoren auch nach potenziellen Ekelfaktoren. Dabei ermittelten sie namentlich die Abscheu, etwas anzufassen. So ist ein Top-Five-Index mit Berührungsängsten entstanden. Ganz oben auf der Liste steht die Klobrille, sie belegt Platz 1: 85,2 Prozent finden den WC-Sitz von Grund auf abstoßend, sogar 94,1 Prozent wollen ihn desinfiziert wissen. Auf Platz 2 folgt die Toilettenbürste: 72,4 Prozent graut es davor, hinzugreifen. Für 70,1 Prozent trifft Gleiches auf die Türklinke auf Platz 3 zu. 65,9 Prozent schaudert es vor herumliegenden Hygieneartikeln – wie Tampons, Slipeinlagen und Kondomen. Solche Abfälle rangieren demnach auf Platz 4. Platz 5 nimmt der Mülleimer ein, der 49,7 Prozent anwidert.
Insgesamt 56,9 Prozent der Befragten ekeln sich wiederkehrend, wenn sie das öffentliche Örtchen aufsuchen. 22,1 Prozent benutzen es überhaupt nur im Notfall.

Welttoilettentag am 19. November

Dabei können wir uns glücklich schätzen, eine Toilette zu Hause und sogar unterwegs zur Verfügung zu haben. Dass das nämlich nicht selbstverständlich ist, daran erinnert der Welttoilettentag am 19. November. Seit mehr als 20 Jahren macht dieser internationale Aktionstag auf das Recht auf menschenwürdige und nicht gesundheitsschädigende sanitäre Bedingungen aufmerksam. Er weist auf die gefährlichen gesundheitlichen Konsequenzen hin die drohen, wenn ein Land nicht mit Toiletten ausgestattet ist. Einem guten Drittel der Weltbevölkerung stehen keine hygienischen Sanitäranlagen zur Verfügung. Das wirkt sich negativ auf die Qualität des Trinkwassers aus. Außerdem begünstigt es die Verbreitung von Keimen, Viren und Bakterien durch das verunreinigte Wasser – und kann somit die Menschen krank machen.

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