Das ist bitter: Der geplante Wechsel von Michael Gregoritsch in die Schweiz ist geplatzt. Statt Spielpraxis bei einem Topklub bleibt der ÖFB-Stürmer vorerst bei Bröndby Kopenhagen hängen – etwas mehr als fünf Monate vor der WM in den USA.
Dabei sah zuletzt alles nach einer Lösung aus. Gregoritsch stand kurz vor einer Leihe zum FC Basel, der Schweizer Traditionsklub wollte den Angreifer mit Kaufoption holen. Doch nun die Wende: Der Deal ist gescheitert.
Wie Transfer-Experte Florian Plettenberg von Sky Deutschland berichtet, lehnte Gregoritsch das selbst Angebot aus Basel ab. Auch die APA bestätigte, dass eine konkrete Anfrage vorlag. Damit bleibt der 31-Jährige bei Bröndby, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht.
Sportlich ist die Situation heikel. In Dänemark kam Gregoritsch im Herbst meist nur als Joker zum Einsatz. In 14 Pflichtspielen gelangen ihm drei Tore – zu wenig, um sich für eine fixe Rolle im Klub und vor allem für die WM aufzudrängen.
Gregoritsch ist jener Stürmer, der Österreich im Quali-Finale gegen Bosnien im Happel-Stadion zur Endrunde geschossen hat. Wie es weitergeht, ist offen. Ein späterer Wechsel, möglicherweise auch eine Leihe in eine andere Liga, ist nicht ausgeschlossen. Zeit wäre noch genug, das Jänner-Transferfenster hat sich gerade erst geöffnet.