Dealer missbrauchen zugedröhnte Minderjährige sexuell

Speed-Tabletten und ähnlich Aufputschmittel. Archivbild 1999
Speed-Tabletten und ähnlich Aufputschmittel. Archivbild 1999picturedesk.com/APA/Rubra
Vier junge Männer sollen in Leibnitz einen florierenden Drogenhandel aufgebaut haben. Doch die Polizei hat noch einen viel schlimmeren Verdacht.

Die Vorwürfe wiegen schwer. Wie die Landespolizeidirektion Steiermark am heutigen Donnerstag mitteilt, sollen vier junge Männer – ein 22-jähriger Türke sowie drei Österreicher (20, 22, 24) aus dem Bezirk Leibnitz – zumindest seit Herbst 2019 bis zum Frühjahr 2020 im Großraum Leibnitz mit illegalen Substanzen gehandelt haben.

Demnach dürften sie die Drogen in Graz angekauft und in weiterer Folge an Abnehmer in Leibnitz und Umgebung gewinnbringend weiterverkauft haben.

Umschlagplatz Privatwohnung

Der Kontakt zwischen Kunden und den Dealern soll über soziale Netzwerke erfolgt sein. Die tatsächliche Drogenübergabe fand dann in Privatwohnungen statt, wobei die Verdächtigen die Suchtmittel nach Bestellung persönlich zugestellt haben dürften.

Insgesamt dürften die Verdächtigen mit rund vier Kilogramm Marihuana, über einem Kilogramm Amphetamin (Speed, Pep) sowie rund 250 Stück XTC-Tabletten gehandelt haben. Diese Drogen stellen einen Straßenverkaufswert von rund 62.000 Euro dar.

Minderjährige sexuell missbraucht?

Drei der Männer stehen zudem im Verdacht, Sexualdelikte mit minderjährigen Personen unter Ausnützung eines durch Drogen verursachten wehrlosen Zustandes begangen zu haben.

Die vier Verdächtigen wurden festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

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