Beim Erfolg der Schweizerin Corinne Suterwar Cornelia Hütter als Siebte die beste Österreicherin, hatte 1,48 Sekunden Rückstand. Mirjam Puchner, im Super-G noch Silbermedaillengewinnerin, musste sich mit Rang acht (+1,58) begnügen. Ramona Siebenhofer als Zwölfte (+1,94) und Tamara Tippler auf Rang 19 (+2,52) waren abgeschlagen.
Deshalb fiel die Analyse der rot-weiß-roten Abfahrerinnen auch hart aus. "Ich war im Ziel richtig erschrocken", meinte Tippler mit Blick auf ihren großen Rückstand. "Es war schwierig heute. Ich bin immer langsamer statt schneller geworden. Ich habe versucht, mich reinzuklemmen, aber ich habe gespürt, dass ich nicht schnell bin", meinte die Steirerin.
Und brachte auch den Wind ins Spiel. Aufgrund des starken Windes wurde der Rennstart um eine halbe Stunde nach hinten gelegt. "Ich glaube, es ist heute nicht nur an meiner Fahrt gelegen. Beinahe drei Sekunden verliere ich normal nicht. Da hätte man heute Windunterstützung gebraucht", so die 30-Jährige.
Auch Puchner, als Siebte noch die beste ÖSV-Läuferin, haderte nach dem Rennen. "Ich habe mich heute gar nicht gut gefühlt, die Spannung hat gefehlt, wenn der Schnee so hart ist, baue ich keine Spannung auf. 1,5 Sekunden Rückstand sind natürlich viel. Das ist ein Zeichen, dass ich bei solchen Bedingungen an meiner Fahrweise etwas ändern muss", meinte Hütter.