Demenz: Ein Recht auf Würde

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Alle zwölf Sekunden erkrankt in Europa ein Mensch an Demenz. Weltweit sogar jede dritte Sekunde. "Es ist eine große gesellschaftliche Herausforderung der Gegenwart und wird künftig noch massiver werden", sagt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.

Alle zwölf Sekunden erkrankt in Europa ein Mensch an Demenz. Weltweit sogar jede dritte Sekunde. "Es ist eine große gesellschaftliche Herausforderung der Gegenwart und wird künftig noch massiver werden", sagt Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.

Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Demenzkranken in Österreich sogar verdoppeln. Vorsorgen kann man hier in erster Linie durch Information über die Krankheit und durch gesetzliche Rahmenbedingungen, die Betroffene, aber auch pflegende Angehörige entlasten.

Ein erster Schritt wäre: Demenz als Behinderung anerkennen – mit all den Rechten, die Behinderten nach geltender UN-Konvention zustehen. Wichtig sei aber auch, die Person hinter der Krankheit zu sehen, so Fenninger. "Auch wer nicht mehr leistungsfähig ist, hat als Mensch Würde und Wert. Das Stigma der Demenz muss überwunden werden."

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