Demo gegen neue Mindestsicherung in Wien

Zum Abschluss seiner Tour durch die Bundesländer, wird Volkshilfe-Chef Erich Fenninger heute vor dem Kanzleramt übernachten. Auch eine Demo findet statt.
Der Direktor der Volkshilfe Österreich, Erich Fenninger, übernachtet aus Protest gegen die geplante Kürzung der Mindestsicherung auf der Straße. Alle Landeshauptstädte hat er schon besucht. Heute folgt als Abschluss eine Übernachtung in Wien.

"Heute.at" hat die Bilder der Kundgebung.

Dass er am Ende sogar eine kleine Zeltstadt bei Deserteursdenkmal vor dem Bundeskanzleramt aufschlagen wird, kam eher zufällig zustande. Beim Stopp in Linz gesellte sich erstmals ein Pensionistenpaar hinzu, in St. Pölten waren es drei junge Erwachsene, die sich dem nächtlichen Protest anschlossen. In Wien ruft Fenninger nun aktiv dazu auf: #aufdiestraße und Zelt mitbringen heißt das Motto.

Was soll das? Fenningers Nächte auf der Straße sind Teil der bundesweiten Aktion der Volkshilfe gegen die neue Mindestsicherung. In allen Bundeshauptstädten wurde protestiert, in allen Bundeshauptstädten schlug der Volkshilfe-Direktor sein Zelt auf. Letzter Stopp ist Wien.

Zahlreiche Prominente unterstützten die Volkshilfe bei den Protestaktionen. So gab beispielsweise Rainhard Fendrich ein spontanes Straßen-Konzert in Eisenstadt. In Wien werden unter anderem Willi Resetaris, Ernst Molden und Russkaja auftreten.

Fenninger hat viel Unterstützung erfahren



CommentCreated with Sketch.24 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. In den vergangenen Tagen habe er "nur positive Rückmeldungen" erfahren, sagte Fenninger im Gesrpäch mit "Heute.at". Obwohl eine Beschlussfassung der neuen Mindestsicherung als wahrscheinlich gilt, appelliert Fenninger an jeden einzelnen Mandatar den Klubzwang zu überwinden. (csc/ mr)

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