Der Bub, der von den Toten zurückkehrte

Nach einem tragischen Unfall galt Trenton McKinley aus den USA als hirntot. Die Eltern des 13-Jährigen hatte nur mehr wenig Hoffnung, doch dann wachte er wieder auf.

Die Medien bezeichnen ihn bereits als "Wunderkind"! Und das völlig zu Recht. Denn das Schicksal von Trenton McKinley ist wirklich ein wahres Wunder.

Die unfassbare Geschichte von Trenton passierte im US-Bundesstaat Alabama. Eines schönen Tages spielte der 13-Jährige gemeinsam mit seinen Freunden und einem Anhänger.

Die Teenies zogen sich dabei gegenseitig durch die Gegend und fuhren herum. Die Stimmung war ausgelassen und alle hatten eine Menge Spaß. Als Trenton an der Reihe war, setzte er sich ebenfalls in den Hänger und ließ sich von seinen Freunden ziehen.

Kopf schlug auf Betonboden auf

Dabei geschah allerdings ein schlimmer Unfall. Einer seiner Freunde bremste plötzlich ab und der Anhänger überschlug sich. Trenton schlug daraufhin mit dem Kopf auf den Betonboden auf und verletzte sich schwer. Er erlitt insgesamt sieben Schädelbrüche.

Nach dem Unfall wurde der 13-Jährige umgehend die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses gebracht. Doch es war bereits zu spät, der Bub war augenscheinlich tot.

Die Ärzte gaben aber nicht auf und kämpften um das Leben von Trenton. Sie begannen sofort mit der Reanimation und schafften es schließlich nach 15 Minuten ihn wieder ins Leben zurückzuholen.

Gehirn erlitt schwere Schäden

Doch auch wenn sie das Leben des Kindes retten konnten, hatten die Mediziner keine guten Nachrichten für die Eltern. Aufgrund der mangelnden Sauerstoffversorgung hatte Trentons Gehirn schwere Schäden erlitten. Selbst wenn der 13-Jährige überlebt, so die Diagnose, würde er mit schweren Behinderungen weiterleben.

Der Bub lag mehrere Tage im Koma, galt bereits als hirntot. Er zeigte keinerlei Reaktionen und atmete kaum. Die Eltern von Trenton hatten nur mehr wenig Hoffnung und entschlossen sich schließlich, die Organe ihres Sohnes zu spenden.

Wie die Mutter gegenüber dem Sender "Fox10" erklärte, gab es fünf Kinder, die Organe benötigten und für die Trenton als Spender passte.

Eltern wollten Trentons Organe spenden

Einen Tag bevor die Ärzte dann die lebenserhaltenden Maschinen abstellen und die Organe entnehmen wollten, bekam Trentons Mutter einen dringenden Anruf aus dem Spital. Als die Ärzte noch einmal die Gehirnströme des 13-Jährigen überprüft hatten, habe ihr Sohn plötzlich die Hand und auch einen Fuß bewegt.

Der Bub, der bereits als hirntot galt, erwachte plötzlich aus dem Koma und erlangte wieder das Bewusstsein. Trenton kämpft sich in den darauffolgenden Tagen in das Leben zurück.

"Gott begegnet"

Sogar an seinen schweren Unfall kann sich der 13-Jährige noch ein wenig erinnern. Er weiß noch, dass er mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug und der Anhänger in traf. Während er im Koma lag, erzählt Trenton, dass er über "ein weites Feld gelaufen" und dort "Gott begegnet" sei.

Seine Genesung wird noch lange dauern und seine Mutter bittet daher um Spenden, um ihm weitere Behandlungen zu ermöglichen. Trenton fehlt noch die Hälfte seiner Schädelplatte und hat viel Gewicht verloren.

Kein Geschirr abwaschen

Doch der 13-Jährige, der von den Toten zurückkehrte, klammert sich ans Leben und macht das Beste aus seiner Situation. Er brauche nun mehr kein Geschirr mehr abwaschen und könne seinen halben Kopf jetzt als Chips-Schüssel verwenden, wenn er diesen schief hält.

(wil)

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