Gefahr durch Wasser

Der heimliche Feind deiner Wärmepumpe

Wärmepumpen halten 15 bis 25 Jahre. Doch ein oft übersehener Faktor kann ihre Lebensdauer verkürzen und den Garantieanspruch kosten.
Technik Heute
23.05.2026, 17:51
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Wer eine Wärmepumpe anschafft, kann mit korrekter Einstellung bares Geld sparen und die Lebensdauer der Anlage verlängern. Im Schnitt sollte eine Wärmepumpe mindestens 15 bis 25 Jahre halten, bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung auch länger.

Ein Faktor, der beim Heizen häufig übergangen wird, ist die Härte des Wassers. Zu hartes Heizwasser kann Wärmepumpen frühzeitig in die Knie zwingen - und bei einigen Herstellern erlischt sogar der Garantieanspruch.

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Wie chip.de berichtet, ist hier die Unterscheidung zwischen Brauchwasser und Kreislaufwasser wichtig. Das Brauchwasser ist jenes, das für den täglichen Gebrauch erhitzt wird, etwa zum Duschen. Das Kreislaufwasser hingegen wird von der Wärmepumpe erhitzt und in die Fußbodenheizung oder Heizkörper geleitet.

VDI gibt konkrete Vorgaben

Der Verein Deutscher Ingenieure macht mit der VDI-Norm 2035 konkrete Vorgaben zur Wasserhärte. Bei Anlagen unter 50 kW Heizleistung gelten folgende Werte: Bei bis zu 20 l/kW: maximal 16,8 Grad deutscher Härte, bei 20-50 l/kW maximal 11,2 Grad deutscher Härte.

Zu hartes Kreislaufwasser führt zur Bildung und Ablagerung von Kalk, der die Effizienz der gesamten Anlage beeinträchtigt und zu Schäden führen kann. Viele Versicherungen verweigern zudem die Abdeckung von Schäden, wenn nicht nachweisbar ist, dass die Anlage fachgerecht befüllt wurde.

Experten-Tipp

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Härte des heimischen Wassers bestimmen und die Befüllung der Heizungsanlage von einer Fachperson übernehmen lassen. Auch beim Nachfüllen von Wasser solltest du auf die Wasserkennwerte achten.

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