Wetter verhindert historischen Raumflug von SpaceX

Heute Nacht wollten die USA nach Jahren wieder selbst Astronauten zur ISS schicken. Es ist zum ersten Mal ein Privatunternehmen, das den Start von Menschen ins All verantwortet.

Es ist eine der ironischen Wendungen der Weltgeschichte: Zu ihrem wohl teuersten Bauwerk haben die US-Amerikaner ohne die Russen neun Jahre keinen Zugang mehr. Nur russische Sojus-Raumschiffe transportierten noch Astronauten zur hauptsächlich von den USA finanzierten Internationalen Raumstation (ISS). Damit soll jetzt Schluss sein: Heute Nacht, um 22.32 Uhr unserer Zeit, sollten Astronauten erstmals wieder von den USA aus zur ISS starten. 16 Minuten vor der Zündung wurde der Start wegen ungünstiger Wetterbedingungen abgeblasen – in ein paar Tagen soll der nächste Versuch erfolgen.

Astronauten mit spacigen Designer-Anzügen

Die Astronauten sitzen dabei aber nicht an Bord eines Raumschiffs der NASA, sondern in einem von der Firma SpaceX entwickelten Transporer namens "Crew Dragon". Dieser soll mit einer Falcon-9-Trägerrakete vom Kennedy Space Center in Florida ins All geschossen werden. 19 Stunden später sollten die beiden Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley in der Crew-Dragon-Raumkapsel an der ISS andocken. Klappt dann beim nächsten Versuch alles wie geplant, wäre es die erste bemannte Mission eines kommerziellen Raumfahrtunternehmens und ein Triumph für SpaceX-Chef Elon Musk.

Alle Infos zu dem Raumfahrtprogramm von SpaceX haben wir in der Diashow oben zusammengefasst. Die Startvorbereitung konnte man live hier miterleben: 

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