"Kann mich leider an nix mehr erinnern und mein Schädel brummt noch immer", sagt Marco Djuricin einen Tag nach dem 1:1 im 336. Wiener Derby. Der Austria-Stürmer krachte in der Anfangsphase mit Rapid-Schlussmann Paul Gartler zusammen, prallte danach hart auf dem Rasen auf.
Nach zügiger Behandlung spielte das "Veilchen noch rund eine halbe Stunde weiter, ehe ihn Trainer Manfred Schmid vom Feld nahm.
Wie jetzt feststeht, wegen einer Gehirnerschütterung. Djuricin spürt die Nachwirkungen des Derby-Crashs immer noch. Er gibt sich kämpferisch: "Bin bald wieder zurück! Forza Viola 💜."
Am Sonntag steht für die Austria in der vorletzten Runde der Bundesliga das Gastspiel bei Austria Klagenfurt auf dem Programm. Der Einsatz von Djuricin wackelt nach seiner Diagnose.
Vor dem Austria-Stürmer hatte sich auch Rapids Filip Stojkovic in einer ähnlichen Situation verletzt. Er fiel mit dem Rücken auf den Rasen, landete dabei auf dem GPS-Sender in seinem Unterleiberl und litt unter starken Schmerzen im Bereich des Nackens oder oberen Rückens. Anders als Djuricin musste der Rapidler sofort und mit der Trage vom Platz. Eine Diagnose ist noch nicht bekannt.