Deshalb zeigen alle Apps ein anderes Wetter an

Um auf Wetterumschwünge vorbereitet zu sein, verlassen wir uns häufig auf Wetter-Apps. Doch warum zeigen uns viele Apps unterschiedliche Prognosen an?
Heute 35 Grad und Sonne, morgen Regenschauer und zehn Grad weniger. Um auf Wetterumschwünge vorbereitet zu sein, verlassen wir uns häufig auf Wetter-Apps. Doch warum zeigen uns viele Apps unterschiedliche Prognosen an?

"Dass Apps unterschiedliche Angaben machen, liegt vor allem daran, dass die Anbieter mit unterschiedlichen Wettermodellen arbeiten, deren Rohdaten jeweils auf Basis unterschiedlicher Aggregations-Algorithmen in die Apps einfließen", sagt wetter.com-PR-Managerin Amelie Rösinger.

Nicht den vorinstallierten Apps vertrauen

Wetterberechnungen sind sehr komplex und basieren auf vielfältigen Datenquellen. Die Ergebnisse werden durch mehr Daten, schnellere Computer und bessere Algorithmen immer genauer. Amerikanische Apps sind hierzulande aber ungenauer. Der Grund: Ihre Berechnungen basieren auf dem für Europa nicht geeigneten GFS-Modell. Das heißt, wer in Österreich das Wetter für seine oder ihre Region wissen will, sollte nicht auf die vorinstallierten Wetter-Apps des Smartphones vertrauen.

Grundsätzlich ist es so, dass sich viele Wettermodelle in der räumlichen und zeitlichen Auflösung unterscheiden und deshalb ihre Stärken und Schwächen haben. Während globale Modelle mit einer größeren Maschenweite arbeiten und so das Wetter für die gesamte Erde berechnen, sind lokale Modelle räumlich und zeitlich teils deutlich höher aufgelöst und eignen sich dafür für kleinere Einheiten.

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