Am Donnerstag moderiert Heidi Klum bereits zum 21. Mal das Finale von "Germany's Next Topmodel". Im Gespräch mit der "Zeit" blickte die 52-Jährige nun auf ihre Karriere-Anfänge und ihre Schwangerschaften zurück.
Innerhalb von nur sechs Jahren bekam Klum ihre vier Kinder: Leni Klum, Henry, Johan und Lou. Trotz Baby-Stress wollte sie beruflich jedoch nie kürzertreten.
Besonders offen sprach sie über das Stillen. Acht Monate lang habe sie jedes ihrer Kinder gestillt und es "geliebt, wie die Milch durch den Körper fließt". Doch genau das führte einmal zu einer ziemlich unangenehmen Situation.
Als Designer Michael Kors neben ihr saß, bemerkte er plötzlich trocken: "Heidi, da fließt Milch raus."
Die Moderatorin erinnert sich: Ihre Brüste seien damals "proppenvoll" gewesen. Da es keine Möglichkeit gab, Milch abzupumpen, lief diese schließlich einfach durch ihr Kleid. Selbst bei den Dreharbeiten zu GNTM musste improvisiert werden. "Wir haben den Anschnitt der Kamera höher gemacht, es war ja nicht möglich, die Milch aus meinem Kleid zu kriegen", erzählt Klum heute lachend.
Während ihre Kinder zwischen 2004 und 2009 geboren wurden, startete parallel ihre große TV-Karriere. Bereits 2006 flimmerte die erste Staffel von "Germany’s Next Topmodel" über die Bildschirme.
Doch auch der heutige Superstar kämpfte früher mit Unsicherheiten. Als sie nach New York zog, habe sie große Angst gehabt zu scheitern. Statt aufzugeben, wurde sie kreativ: Gemeinsam mit anderen Nachwuchs-Fotografen sowie Haar- und Make-up-Artists organisierte sie improvisierte Shootings mit Flohmarkt-Klamotten, um ihre Sedcard aufzubessern.
Wer sich am Donnerstag den Titel bei Germany's Next Topmodel holt, zeigt ProSieben ab 20.15 Uhr.