Anfang der 1990er-Jahre wurde Mara Wilson mit Filmen wie "Mrs. Doubtfire", "Das Wunder von Manhattan" und "Der Zauberwunsch" zum gefeierten Kinderstar. Mit nur fünf Jahren stand sie das erste Mal vor der Kamera und war Teil einiger Erfolgsproduktionen.
Ihren größten Bekanntheitsgrad erreichte sie als hochbegabte "Matilda" (1996) neben Danny DeVito, der Verfilmung des Romans von Roald Dahl. Doch ab den 2000er-Jahren hörte man weniger von ihr.
Nach einer intensiven frühen Karriere zog sie sich weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und wurde später nur noch vereinzelt in Serienproduktionen wie "Broad City" oder "BoJack Horseman" gesehen.
Heute arbeitet Wilson vor allem im Bereich Hörbuch- und Voiceover-Produktionen und hat dort bereits rund 70 Bücher eingesprochen, heißt es in einem neuen Bericht von "Deadline".
Gegenüber "People" erklärte sie ihre Entscheidung gegen eine Rückkehr vor die Kamera: "Nun ja, es gibt nicht immer Rollen für Frauen in meinem spezifischen Alter, mit meinem spezifischen Aussehen, meiner Demografie und allem. Und ich müsste mich wirklich stark verändern, um in das Schema von Hollywood zu passen, und das möchte ich eigentlich nicht."
Über ihre aktuelle Arbeit sagte sie zudem: "Für mich sind Hörbücher und Voiceover-Bereich Orte, an denen man alles sein kann."
Sie betonte außerdem ihre frühe Leidenschaft fürs Erzählen: "Alles, was ich je wollte, war Geschichten zu erzählen, Geschichten zu schreiben und Geschichten darzustellen … Ich denke also, es ergibt für mich Sinn, dass mein Job jetzt das Storytelling ist."