Designerin behauptet: Meghans Kleid war Kopie

Modeschöpferin Emilia Wickstead sah in dem Brautkleid der Herzogin eine große Ähnlichkeit zu ihren eigenen Kreationen.
Es war DIE Hochzeit des Jahres: Als Meghan Markle am 19. Mai 2018 ihren Prinz Harry das Jawort gab, strahlte sie in einem Brautkleid, das Clare Wright Keller von Givenchy um rund 200.000 Euro extra für die neue Herzogin von Sussex anfertigte. Nur eine Woche später merkte nun ausgerechnet eine Lieblingsdesignerin von Meghans Schwägerin Herzogin Kate auf Twitter an, dass das Kleid eine verdächtige Ähnlichkeit zu ihren Kreationen - um nur 8.000 Euro - aufweise.

"Das Kleid ist identisch zu einem von unseren", wird Emilia Wickstead von der "Daily Mail" zitiert. Damit aber noch nicht genug: "Wenn man ein simples Design wählt, sollte es perfekt sitzen. Ihr Hochzeitskleid war relativ weit", so die Britin weiter und kritisierte zu guter Letzt auch noch die Frisur.

Shitstorm

Ein Posting, mit dem sie sich selbst aber definitiv keinen Gefallen tat: Die Zustimmungen der Twitter-Gemeinde ließen auf sich warten, stattdessen brach ein wahrer Shitstorm los.

@megananomous: "#EmiliaWickstead hat vielleicht Nerven, so frech über das Brautkleid der #DuchessOfSussex's zu reden! Emilia arbeitet aktuell als Designerin für die royale Familie!! Sehr unprofessionell!"

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. @MeadhbhMcGrath added: "Ein sehr unprofessionelles Kommentar von Emilia Wickstead über Meghan's Givenchy-Robe! Wird Kate Middleton sich jetzt von einer ihrer Lieblingsdesignerinnen trennen?"



Und wer hat's jetzt erfunden?

Ein Blick auf das besagte Hochzeitskleid zeigt: Tatsächlich sehen sich die beiden Kreationen zu Verwechseln ähnlich. Jedoch haben weder Emilia Wickstead, noch Givenchy-Designerin Clare Waight Keller den minimalistischen Look mit U-Boot-Ausschnitt erfunden. Denn letztere ließ sich von den späten Arbeiten des Firmengründers Hubert de Givenchy inspirieren.

Zu späte Einsicht

Inzwischen wurde nicht nur Emilia Wicksteads Twitter-Account gesperrt, die Designerin selbst ruderte aufgrund der Negativ-Schlagzeilen rund um ihre Aussagen nun auch mit einem offiziellen Statement zurück: "Ich bin über die Kommentare, die in den vergangenen Tagen in der Presse und online aufgetaucht sind, sehr traurig. (...) Ich denke nicht, dass ihr Kleid eine Kopie von einem unserer Designs war. Ich habe den größten Respekt für Clare Waight Keller und das Haus Givenchy - eine große Inspirationsquelle für mich."





Obwohl die Modeschöpferin mit dieser Aktion vermutlich eine ihrer wichtigsten Kundinnen verloren hat, so hat sie garantiert viele andere Frauen und vor allem Bräute gewonnen, die demnächst im Look von Meghan "Plötzlich Prinzessin!" Markle vor den Traualtar treten wollen.

Video: Die Bedeutung hinter Meghans eigenem Wappen



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