Deutsche Bahn: Greta hatte Platz in der 1. Klasse

Die Deutsche Bahn dementiert, dass Greta Thunberg im ICE-Zug am Boden sitzen musste. Die Klima-Aktivistin erklärt sich – und bezeichnet überfüllte Züge als "großartiges Zeichen".
Das Bild verbreitete sich in Windeseile: Die Klima-Ikone Greta Thunberg reist mit einem ICE-Zug durch Deutschland – und muss dabei am Boden sitzen! "Reise in überfüllten Zügen durch Deutschland", ließ sie ihre Follower per Twitter wissen.

Die Reaktionen ließen nicht auf sich warten: "Willkommen in Deutschland, die öffentlichen Verkehrsmittel sind eine Katastrophe hier", lautete noch einer der freundlicheren Kommentare. Auch die deutschen Medien spotteten begeistert mit: "Hier lernt Greta Thunberg, was es heißt, mit der Deutschen Bahn zu reisen", titelte etwa die "Welt".

Sitzplatz in der 1. Klasse

Das Bahnunternehmen lässt diese Negativschlagzeilen aber nicht auf sich sitzen. Auf Twitter addressiert es die 16-Jährige direkt: "Liebe #Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom", beginnt die Nachricht freundlich.

Doch dann legen die Social-Media-Verantwortlichen der Deutschen Bahn nach: "Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist."



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Thunberg legt ihre Sicht der Dinge in einem weiteren Tweet dar: Den Sitzplatz habe sie erst nach Göttingen erhalten. Davor sei sie am Boden gesessen, weil der Zug ab Basel aus dem Verkehr genommen worden sei.

"Das ist kein Problem und ich habe auch nie gesagt, dass es eines sei. Überfüllte Züge sind ein großartiges Zeichen, weil das heißt, dass die Nachfrage nach Bahnreisen groß ist."



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