Ist der Latex-Look für eine Ministerin angemessen?

Kritiker sagen nein. Die deutsche CSU-Politikern Dorothee Bär kam im knallengen Latex-Outfit zu einer Computerspiel-Gala. Das sorgt für Gesprächsstoff.
Zur Gala des Deutschen Computerspielpreises erschien die deutsche Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) am Dienstagabend in einem sehr gewagten Outfit. Die 40-Jährige entschied sich für ein von Designerin Marina Hoermanseder entworfenes Kostüm: ein hellblau schimmernder Latex-Schnallen-Rock, kombiniert mit einem knallpinken, tief ausgeschnittenen Oberteil.

Die Wiener Modeschöpferin hat auch schon Lady Gaga und Rihanna eingekleidet, anlässlich der Verleihung des Computerspielpreises verwandelte sie nun eben auch die deutsche Politikerin in "Wonder Woman".

"Berliner Dirndl-Variante"

Wenig überraschend hat der gewagte Look aber schon während der Gala – und auch noch im Nachhinein – für viel Gesprächsstoff gesorgt. Bär erklärte auf Nachfrage von Moderatorin Ina Müller auf der Bühne: "Ich hab mir gedacht: Was ist die Berliner Variante für das Dirndl? Und dann bin ich auf das hier gekommen." Müller entgegnete: "Wenn es einer tragen kann, dann Sie."

Im Netz erntet die Ministerin für den Mut und die gelungene Abwechslung viel Lob – aber, wie so oft eben nicht ausschließlich. So schimpfen viele, dass der Look einer Politikerin nicht angemessen und "peinlich" sei.

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(ek)

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