Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ist das Ende von Julian Nagelsmann als DFB-Teamchef besiegelt. Immer mehr Fans und Experten bringen Jürgen Klopp als möglichen Nachfolger ins Spiel.
Im Mittelpunkt steht dabei DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke. Er gilt als Schlüsselfigur bei einer möglichen Trainerentscheidung und könnte eine entscheidende Rolle spielen, um den Kult-Trainer zum DFB zu lotsen.
Im deutschen Fußball schrillen jedenfalls die Alarmglocken, laut "t-online.de" soll bereits von einer fußballerischen "Notlage" die Rede sein, immerhin setzte es bereits bei der dritten WM in Folge das vorzeitige Aus, zuletzt zweimal in der Gruppenphase. Watzke kennt Klopp freilich aus der gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund, die dem BVB zwei Meistertitel brachte. Beide pflegen ein gutes Verhältnis. Watzke, aktuell DFB-Vizepräsident, könnte Klopp den DFB-Posten schmackhaft machen.
Klopp selbst wollte sich nach dem WM-Aus nicht auf Spekulationen einlassen. Er betonte, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt sei, um über den Bundestrainerposten zu sprechen. Ein klares Dementi gab er allerdings nicht ab. Einzig sein Vertrag als Head of Global Soccer bei Red Bull, der noch bis 2029 läuft, könnte einem schnellen Wechsel zum DFB im Weg stehen. Hinter Klopps Rolle im Dosen-Imperium hatte es aber ohnehin bereits Spekulationen gegeben.
Nagelsmann wiederum machte zunächst deutlich, dass er seine Arbeit gerne fortsetzen würde, wenn Deutschlands Verband dies wolle. Am Freitag folgte aber das Aus. Sein Vertrag wäre eigentlich bis zur EM 2028 gelaufen.