Doping-Test verweigert?

Deutschem droht Mega-Sperre! Bei EM rast er aufs Podest

Owen Ansah schreibt bei der Leichtathletik-EM Geschichte. Trotz Wirbel um einen Dopingtest sprintet der Deutsche über 100 Meter zu Bronze.
Sport Heute
11.08.2026, 23:02
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Bronze-Coup trotz Dopingtest-Wirbel: Owen Ansah hat bei der Leichtathletik-EM als erster deutscher Sprinter seit 40 Jahren eine Medaille über 100 Meter gewonnen. Unbeeindruckt von seiner drohenden Sperre stürmte der Deutsche im Showdown von Birmingham in 10,19 Sekunden zu Bronze und musste sich damit nur dem neuen Europameister Romell Glave (10,09 Sekunden) und dessen britischem Landsmann Jeremiah Azu (10,16) geschlagen geben.

Doping-Test verweigert?

Ansah gewann die vierte Medaille für das DLV-Team in Birmingham und schrieb zudem Geschichte - 40 Jahre nach DDR-Sprinter Steffen Bringmann (Silber in Stuttgart) gewann der 25-Jährige als erster Deutscher wieder eine EM-Medaille über 100 m. Ob Ansah Bronze allerdings behalten darf, ist unklar.

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Schließlich wirft die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) dem deutschen Rekordhalter vor, im Juli einen Dopingtest verweigert zu haben und fordert eine Sperre von vier Jahren für den 9,98-Sekunden-Mann. Ansah weist die Vorwürfe zurück und will gegen die drohende Sperre vorgehen.

Da bislang keine vorläufige Suspendierung ausgesprochen wurde, ist Ansah in Birmingham startberechtigt. Sein Auftritt im Alexander Stadium war mit großer Spannung erwartet worden, der Druck immens - doch Ansah präsentierte sich von all dem Wirbel um seine Person gänzlich unbeeindruckt. Elegant und entschlossen flog er der ersten ganz großen Einzel-Medaille seiner Karriere entgegen.

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