Nur Ikone Baric besser

Rapid-Coach vor denkwürdiger Serie: "Mir ist das egal"

Rapid Wien trifft am Mittwoch im Rückspiel der Conference-League-Quali auf Estland-Team Paide. Für Grün-Weiß geht es um eine denkwürdige Marke.
Sport Heute
11.08.2026, 17:07
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Rapid greift nach dem Aufstieg in der Qualifikation zur Conference League. Das Drittrunden-Hinspiel gegen Paide Linnameeskond aus Estland haben die Hütteldorfer nach anfänglichen Startschwierigkeiten dann doch noch souverän mit 4:1 für sich entschieden und damit die Türe zum Aufstieg ins Play-off ganz weit aufgemacht. Gespielt wird nun im Weststadion am Mittwoch. Anstoß ist um 18 Uhr. Im Falle eines Weiterkommens, das mehr als nur realistisch ist, dürfte das Duell mit Heart of Midlothian, bereits Sturm-Gegner in der Champions-League-Qualifikation, warten. Die Schotten verloren zuletzt das Hinspiel gegen Benfica Lissabon mit 1:6.

Rapid und Trainer Johannes Hoff Thorup können derweil eine ganz beeindruckende Serie weiter verlängern: Saisonübergreifend gewann Grün-Weiß die letzten sieben Bewerbsspiele in Folge. Ein Sieg gegen die Esten würde den achten Erfolg en suite bedeuten. Damit würde Coach Hoff Thorup auf Platz zwei in der längsten Rapid-Siegesserie liegen. Nur Trainer-Ikone Otto Baric schaffte 1987 mit den Hütteldorfern gleich elf Siege am Stück. Sieben Siege holten Goran Djuricin, Josef Hickersberger, Ernst Dokupil, Hans Krankl und zweimal Peter Pacult. Bei Dokupil zählt hier ein Aufstieg im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen den GAK erst im Elfmeterschießen nicht dazu.

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"Dann ist mir das egal"

Teil davon ist nun eben auch Hoff Thorup, der dann alleiniger Zweiter wäre. "Mir bedeutet das nicht so viel. Wenn man es umdreht und sagt: Lob an das Team, denn die haben einen so guten Start gehabt – das ist wichtig, dann bedeutet es mir etwas. Aber wenn es nur um meine Rekorde geht, ist mir das egal", meinte der dänische Rapid-Coach auf die denkwürdige Siegesmarke angesprochen.

"Wenn ich sehe, wie wir spielen, wie die Ersatzspieler reinkommen, wie alle jubeln – das macht mich glücklich", erklärte Hoff Thorup. Der Teamgeist, das Gemeinschaftsgefühl in der Mannschaft sei das Geheimnis des Erfolgs, meinte der 37-Jährige.

Das Spiel werde sich jedenfalls ähnlich entwickeln, wie in Estlands Hauptstadt Tallinn vor einer Woche, meinte Hoff Thorup. Da hatte Grün-Weiß viel Ballbesitz, aber zunächst kaum zwingende Aktionen gehabt. "Wir wissen, dass sie gefährlich im Konter sind. Unser Ziel ist es, das Spiel zu kontrollieren. Dann wissen wir, dass wir die Chancen haben werden", so Hoff Thorup. Allerdings erklärte er: "Nur Siege bisher, da können wir nicht viel mehr erwarten. Jetzt geht es drum, da weiterzumachen. Denn dann werden auch die guten Resultate enden."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.08.2026, 17:40, 11.08.2026, 17:07